Rechtssatz RS0039113
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0039113
Entscheidungsdatum
30.08.2017
Rechtssatz
Anders als im Falle einer Überweisung nach § 261 Abs 6 ZPO, vor der die beklagte Partei Gelegenheit hatte, zur Frage der Zuständigkeit Stellung zu nehmen, kann bei einer Überweisung nach § 230a ZPO die Einrede der örtlichen Unzuständigkeit auch darauf gestützt werden, das zuerst angerufene Gericht sei zuständig; das Gericht ist insoweit nicht an den Beschluss des überweisenden Gerichtes gebunden.Anders als im Falle einer Überweisung nach Paragraph 261, Absatz 6, ZPO, vor der die beklagte Partei Gelegenheit hatte, zur Frage der Zuständigkeit Stellung zu nehmen, kann bei einer Überweisung nach Paragraph 230 a, ZPO die Einrede der örtlichen Unzuständigkeit auch darauf gestützt werden, das zuerst angerufene Gericht sei zuständig; das Gericht ist insoweit nicht an den Beschluss des überweisenden Gerichtes gebunden.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 713/87
Entscheidungstext OGH 26.11.1987 6 Ob 713/87
Veröff: EvBl 1988/145 S 727
- 7 Nd 501/88
Entscheidungstext OGH 16.03.1988 7 Nd 501/88
- 4 Nd 503/91
Entscheidungstext OGH 12.03.1991 4 Nd 503/91
- 6 Nd 516/00
Entscheidungstext OGH 17.01.2001 6 Nd 516/00
Auch
- 10 ObS 14/01h
Entscheidungstext OGH 20.02.2001 10 ObS 14/01h
Ähnlich; Beisatz: Hier: Überweisung nach § 38 Abs 2 ASGG. (T1)
- 6 Nc 15/11z
Entscheidungstext OGH 13.10.2011 6 Nc 15/11z
Vgl
- 8 Ob 2/12w
Entscheidungstext OGH 28.02.2012 8 Ob 2/12w
Auch
- 9 ObA 139/12z
Entscheidungstext OGH 21.02.2013 9 ObA 139/12z
Beisatz: Siehe zu § 38 ASGG RS0128625. (T2)
- 3 Ob 139/17p
Entscheidungstext OGH 30.08.2017 3 Ob 139/17p
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0039113
Zuletzt aktualisiert am
16.11.2017
Dokumentnummer
JJR_19871126_OGH0002_0060OB00713_8700000_002