Rechtssatz RS0040186
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0040186
Geschäftszahl
1Ob257/58; 8Ob20/68; 8Ob100/72; 7Ob700/79; 1Ob2054/96g; 1Ob2115/96b; 7Ob225/02t; 7Ob156/04y
Entscheidungsdatum
06.07.2004
Rechtssatz
Ein bedingter Überweisungsantrag kann als unzulässige Prozeßhandlung nicht die im § 261 Abs 6 ZPO vorgesehenen Rechtsfolgen auslösen und ist so zu behandeln, als sei er nicht gestellt worden.Ein bedingter Überweisungsantrag kann als unzulässige Prozeßhandlung nicht die im Paragraph 261, Absatz 6, ZPO vorgesehenen Rechtsfolgen auslösen und ist so zu behandeln, als sei er nicht gestellt worden.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 257/58
Entscheidungstext OGH 09.07.1958 1 Ob 257/58
Veröff: EvBl 1958/278 S 469
- 8 Ob 20/68
Entscheidungstext OGH 30.01.1968 8 Ob 20/68
Veröff: EvBl 1968/307 S 495
- 8 Ob 100/72
Entscheidungstext OGH 13.06.1972 8 Ob 100/72
- 7 Ob 700/79
Entscheidungstext OGH 04.10.1979 7 Ob 700/79
Beisatz: Nur für den Fall der Rechtskraft der Unzuständigkeitsentscheidung gestellter Überweisungsantrag. (T1)
- 1 Ob 2054/96g
Entscheidungstext OGH 26.07.1996 1 Ob 2054/96g
Auch; Beisatz: Der Überweisungsantrag ist seinem Inhalt nach ein Eventualantrag, der allerdings, sieht man von der Voraussetzung des Ausspruchs der Unzuständigkeit durch das angerufene Gericht ab, nicht weiter bedingt sein darf. (T2)
- 1 Ob 2115/96b
Entscheidungstext OGH 26.11.1996 1 Ob 2115/96b
- 7 Ob 225/02t
Entscheidungstext OGH 13.11.2002 7 Ob 225/02t
Auch; Beis wie T1
- 7 Ob 156/04y
Entscheidungstext OGH 06.07.2004 7 Ob 156/04y
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0040186
Dokumentnummer
JJR_19580709_OGH0002_0010OB00257_5800000_001