Rechtssatz RS0040578
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0040578
Entscheidungsdatum
17.03.2016
Rechtssatz
Bei der Auswahl des Sachverständigen handelt es sich um eine vom Gericht im Rahmen der Beweisaufnahme zu treffende Anordnung, die keiner gesonderten Anfechtung unterliegt (nunmehr siehe EvBl 1971/298 stRsp).
Entscheidungstexte
- 8 Ob 543/92
Entscheidungstext OGH 12.03.1992 8 Ob 543/92
- 2 Ob 209/99w
Entscheidungstext OGH 26.08.1999 2 Ob 209/99w
Auch
- 1 Ob 211/01p
Entscheidungstext OGH 05.09.2001 1 Ob 211/01p
Auch; Beisatz: Ob es sich bei der vom Erstgericht bestellten Person um einen "kompetenten Sachverständigen" handelt, ist mit Rechtsmittel gegen den Bestellungsbeschluss nicht zu prüfen. (T1)
- 1 Ob 98/02x
Entscheidungstext OGH 30.04.2002 1 Ob 98/02x
Auch; Beisatz: Hier: Beschluss, mit dem der bestellte Sachverständige durch einen anderen ersetzt wird. (T2)
- 9 Ob 217/02f
Entscheidungstext OGH 16.10.2002 9 Ob 217/02f
Auch; Beis wie T1
- 8 ObA 109/04v
Entscheidungstext OGH 22.12.2004 8 ObA 109/04v
Auch
- 6 Ob 35/13k
Entscheidungstext OGH 20.03.2013 6 Ob 35/13k
Vgl; Beisatz: Die gleichzeitige Anfechtung des Ausspruchs über die Warnpflicht des Sachverständigen nach § 25 Abs 1 GebAG kann nicht eine weitergehende (abgesonderte) Anfechtbarkeit der Sachverständigenbestellung selbst herbeiführen. (T3)
- 2 Ob 42/16i
Entscheidungstext OGH 17.03.2016 2 Ob 42/16i
Beisatz: Hier: Entscheidung über neuerliche Begutachtung. (T4)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0040578
Zuletzt aktualisiert am
27.04.2016
Dokumentnummer
JJR_19920312_OGH0002_0080OB00543_9200000_001