Rechtssatz RS0040610
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0040610
Geschäftszahl
2Ob287/70; 5Ob46/72; 2Ob199/72 (2Ob200/72); 8Ob8/78; 1Ob154/97x; 1Ob189/03f; 2Ob59/09d; 7Ob99/13d
Entscheidungsdatum
19.06.2013
Rechtssatz
Keine Mangelhaftigkeit des Berufungsverfahrens, wenn das Berufungsgericht im Rahmen seiner Beweiswiederholung die Protokolle über die Aussage von Zeugen und Parteien, die vom Erstgericht im Rechtshilfeweg vernommen wurden, verliest und dagegen kein Einspruch erhoben wird.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 287/70
Entscheidungstext OGH 10.09.1970 2 Ob 287/70
- 5 Ob 46/72
Entscheidungstext OGH 08.03.1972 5 Ob 46/72
- 2 Ob 199/72
Entscheidungstext OGH 01.02.1973 2 Ob 199/72
- 8 Ob 8/78
Entscheidungstext OGH 15.02.1978 8 Ob 8/78
- 1 Ob 154/97x
Entscheidungstext OGH 14.10.1997 1 Ob 154/97x
nur: Keine Mangelhaftigkeit des Berufungsverfahrens, wenn das Berufungsgericht im Rahmen seiner Beweiswiederholung die Protokolle über die Aussage von Zeugen und Parteien, die vom Erstgericht im Rechtshilfeweg vernommen wurden, verliest. (T1)
- 1 Ob 189/03f
Entscheidungstext OGH 16.12.2003 1 Ob 189/03f
Vgl auch; Beisatz: War Grundlage der erstgerichtlichen Entscheidung nur eine mittelbare Beweisaufnahme, dann haben die Parteien im Berufungsverfahren auch nur ein Recht auf Wiederholung dieser mittelbaren Beweisaufnahme. Die mangelnde Anberaumung einer mündlichen Berufungsverhandlung, die nur den Zweck hätte, die mittelbar aufgenommenen Beweise (neuerlich) zu verlesen, kann dann aber keinen relevanten Verfahrensmangel darstellen, auch wenn das Berufungsgericht ergänzende Feststellungen aus diesen mittelbar aufgenommenen Beweisen trifft (Abgehen von SZ 59/6). (T2)
- 2 Ob 59/09d
Entscheidungstext OGH 29.04.2009 2 Ob 59/09d
Vgl
- 7 Ob 99/13d
Entscheidungstext OGH 19.06.2013 7 Ob 99/13d
Vgl auch; nur T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0040610
Zuletzt aktualisiert am
19.08.2013
Dokumentnummer
JJR_19700910_OGH0002_0020OB00287_7000000_001