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Rechtssatz RS0040866×

Rechtssatz RS0040866

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0040866

Entscheidungsdatum

22.11.2022

Rechtssatz

Wird ein dreigliedriges Urteil vom Berufungsgericht aufgehoben und zur Entscheidung nach Verfahrensergänzung an die erste Instanz zurückverwiesen, so wird von diesem Aufhebungsbeschluss nicht nur die Frage des Zurechtbestehens der Klagsforderung, sondern auch die Frage betroffen, ob und inwieweit die Gegenforderung zur Tilgung des als zu Recht bestehend erkannten Teiles der Hauptforderung heranzuziehen ist und damit bis zur Höhe dieses Teiles der Hauptforderung verbraucht wird. Damit wird aber auch die aus der vorstehenden Prämissen gezogene Schlussfolgerung als Differenz zwischen festgestellter Forderung und Gegenforderung nicht rechtskräftig.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 39/80
    Entscheidungstext OGH 24.04.1980 8 Ob 39/80
    Veröff: SZ 53/66
  • 6 Ob 630/93
    Entscheidungstext OGH 22.09.1993 6 Ob 630/93
  • 1 Ob 204/03m
    Entscheidungstext OGH 12.08.2004 1 Ob 204/03m
    Veröff: SZ 2004/117
  • 7 Ob 91/13b
    Entscheidungstext OGH 02.10.2013 7 Ob 91/13b
  • 1 Ob 164/22g
    Entscheidungstext OGH 22.11.2022 1 Ob 164/22g
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0040866

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.01.2023

Dokumentnummer

JJR_19800424_OGH0002_0080OB00039_8000000_002