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Rechtssatz RS0043274;RS0101136×

Rechtssatz RS0043274;RS0101136

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0043274;RS0101136

Entscheidungsdatum

12.08.2025

Rechtssatz

Die Erhebung der Berufung für den Fall der Abweisung des Wiedereinsetzungsantrages ist keine unzulässige, weil bedingte Prozesshandlung.

Anmerkung

Bem: Die doppelte RS-Nummer resultiert aus der Zusammenführung von zwei identischen Rechtssätzen in ein einziges Rechtssatzdokument. Der Rechtssatz sollte nur mehr mit der führenden RS-Nummer RS0043274 zitiert werden.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 162/65
    Entscheidungstext OGH 01.06.1965 8 Ob 162/65
    Veröff: SZ 38/93
  • 8 Ob 95/69
    Entscheidungstext OGH 03.06.1969 8 Ob 95/69
  • 3 Ob 563/92
    Entscheidungstext OGH 14.10.1992 3 Ob 563/92
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Nichtigkeitsklage verbunden mit Wiedereinsetzungsanträgen und Widerspruch. (T1)
    Veröff: RZ 1994/14 S 42
  • 1 Ob 608/94
    Entscheidungstext OGH 23.11.1994 1 Ob 608/94
    Auch
  • 10 ObS 128/01y
    Entscheidungstext OGH 12.06.2001 10 ObS 128/01y
    Ähnlich
  • 10 Ob 79/06z
    Entscheidungstext OGH 20.03.2007 10 Ob 79/06z
    Ähnlich; Beisatz: Im vorliegenden Fall haben die Vorinstanzen die Reihung der Anträge im Schriftsatz, die nach ständiger Rechtsprechung keine unzulässige bedingte Verfahrenshandlung darstellt, missachtet, wenn sie - vor Erledigung des Rekurses gegen die Abweisung des Zustellantrags - bereits die Berechtigung des Antrags auf Wiedereinsetzung prüften. (T2)
  • 8 ObA 91/10f
    Entscheidungstext OGH 25.01.2011 8 ObA 91/10f
    Vgl auch; Beisatz: Nimmt eine Partei keine ausdrückliche Reihung ihrer Anträge vor, so ist nach der Rechtsprechung grundsätzlich zunächst über das den weitergehenden Schutz gewährende Rechtsmittel zu entscheiden. (T3)
  • 10 Ob 58/11v
    Entscheidungstext OGH 30.08.2011 10 Ob 58/11v
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 2 Ob 222/12d
    Entscheidungstext OGH 29.11.2012 2 Ob 222/12d
    Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Jeder Partei steht es frei, dem Gericht eine Reihenfolge der Erledigung ihrer Sach‑ und Rechtsmittelanträge durch die Bezeichnung als Haupt- und Eventualanträge vorzugeben. (T4)
  • 3 Ob 169/13v
    Entscheidungstext OGH 08.10.2013 3 Ob 169/13v
    Auch; Beis wie T3
  • 4 Nc 6/19y
    Entscheidungstext OGH 06.03.2019 4 Nc 6/19y
    Beis wie T4
  • 8 Ob 90/25f
    Entscheidungstext OGH 12.08.2025 8 Ob 90/25f
    Beisatz nur wie T3; Beisatz wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1965:RS0043274

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.09.2025

Dokumentnummer

JJR_19650601_OGH0002_0080OB00162_6500000_001

Die genannten Gesetze seit der letzten Entscheidung (12.08.2025)

ZPO: seit der letzten Entscheidung 3 Novellen, 3 kundgemacht, noch nicht in Kraft · Vergleich des ganzen Gesetzes
  • seit 01.09.2025 · BGBl. I Nr. 50/2025 (Informationsfreiheits-Anpassungsgesetz): § 320
  • seit 30.12.2025 · BGBl. I Nr. 112/2025 (Änderung des Gerichtsgebührengesetzes, des Rechtsanwaltstarifgesetzes sowie der Zivilpro …): § 636
  • seit 01.01.2026 · BGBl. I Nr. 112/2025 (Änderung des Gerichtsgebührengesetzes, des Rechtsanwaltstarifgesetzes sowie der Zivilpro …): § 528
  • seit 30.07.2026 · BGBl. I Nr. 62/2026 (Budgetbegleitgesetz 2027-2028): § 636
  • ab 01.01.2027 · BGBl. I Nr. 62/2026 (Budgetbegleitgesetz 2027-2028): § 501, § 517, § 518
  • ab 01.01.2031 · BGBl. I Nr. 61/2022 (Zivilverfahrens-Novelle 2022 – ZVN 2022): § 502
  • ab 01.01.2034 · BGBl. I Nr. 112/2025 (Änderung des Gerichtsgebührengesetzes, des Rechtsanwaltstarifgesetzes sowie der Zivilpro …): § 528