Rechtssatz RS0043952
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0043952
Entscheidungsdatum
14.04.2026
Rechtssatz
Gleich wie das Gericht nicht mehr oder etwas anderes bewilligen darf, als die Partei angesucht hat, so kann auch die Partei nicht etwas anderes im Rechtsmittelwege begehren, als was sie in ihrem Grundbuchsgesuch selbst beantragt hat. Sie ist an ihren Antrag ebenso gebunden, wie das Gericht.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 384/50
Entscheidungstext OGH 14.06.1950 2 Ob 384/50
Veröff: SZ 23/201
- 5 Ob 143/74
Entscheidungstext OGH 26.06.1974 5 Ob 143/74
- 5 Ob 156/74
Entscheidungstext OGH 10.07.1974 5 Ob 156/74
- 5 Ob 29/81
Entscheidungstext OGH 29.09.1981 5 Ob 29/81
Auch
- 5 Ob 25/10b
Entscheidungstext OGH 25.03.2010 5 Ob 25/10b
Auch
- 5 Ob 57/16t
Entscheidungstext OGH 20.04.2016 5 Ob 57/16t
- 5 Ob 58/16i
Entscheidungstext OGH 20.04.2016 5 Ob 58/16i
- 5 Ob 59/16m
Entscheidungstext OGH 20.04.2016 5 Ob 59/16m
- 5 Ob 111/18m
Entscheidungstext OGH 28.08.2018 5 Ob 111/18m
Beisatz: Im Fall dass die Abschreibung schlechthin, somit ohne ausdrückliche Bezugnahme auf die Lastenfreiheit oder den Rang der Rangordnungsanmerkung begehrt wird, ist die Abschreibung unter amtswegiger Mitübertragung der Lasten vorzunehmen. (T1)
- 5 Ob 135/25a
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 14.04.2026 5 Ob 135/25a
Beisatz: Das Grundbuchsgericht ist also an den Antragsinhalt insofern gebunden, als es nicht mehr (Plus) zusprechen oder etwas anderes (Aliud) bewilligen darf, als eine Partei beantragt hat. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0043952
Zuletzt aktualisiert am
14.08.2026
Dokumentnummer
JJR_19500614_OGH0002_0020OB00384_5000000_002