Rechtssatz RS0043968
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0043968
Entscheidungsdatum
24.11.2011
Rechtssatz
Der Grundsatz der Einmaligkeit der Rechtsmittelhandlung gilt dann nicht, wenn der Beschluss, mit dem das Gericht zweiter Instanz die Klage im Umfang eines Teilbegehrens zurückweist, gemeinsam mit der meritorischen Erledigung der Berufung über das restliche Begehren ausgefertigt wird, weil Rechtsmittel verfahrensrechtlich unterschiedlicher Natur gegen prozessual völlig verschieden geartete berufungsgerichtliche Entscheidungen gerichtet sind.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 32/93
Entscheidungstext OGH 25.01.1994 1 Ob 32/93
Veröff: SZ 67/7
- 5 Ob 226/02z
Entscheidungstext OGH 15.10.2002 5 Ob 226/02z
- 1 Ob 92/09z
Entscheidungstext OGH 09.06.2009 1 Ob 92/09z
Vgl auch; Beisatz: Hier: Entscheidung über Rekurs und Verhängung einer Ordnungsstrafe wegen bestimmter Äußerungen im Rekurs in einer Ausfertigung. (T1)
- 1 Ob 217/11k
Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 217/11k
Auch; Beisatz: Für das Außerstreitverfahren siehe RS0127342. (T2); Veröff: SZ 2011/137
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0043968
Zuletzt aktualisiert am
13.05.2013
Dokumentnummer
JJR_19940125_OGH0002_0010OB00032_9300000_001