Rechtssatz RS0045664
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0045664
Entscheidungsdatum
19.11.2014
Norm
JN §1 CX
Krnt BauO §18
Rechtssatz
Eine erteilte Baubewilligung als eine öffentlich - rechtliche Zulässigerklärung kann niemals privatrechtliche Einwendungen präjudizieren. Die Baubehörde ist nicht berufen, über Privatrechte zu entscheiden.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 580/91
Entscheidungstext OGH 20.11.1991 1 Ob 580/91
Veröff: RZ 1993/72 S 180
- 1 Ob 6/00i
Entscheidungstext OGH 28.04.2000 1 Ob 6/00i
Beisatz: Gerade deshalb hat die Baubehörde den Verfahrensbeteiligten auch mit darauf gegründeten Einwendungen auf den ordentlichen Rechtsweg zu verweisen. (T1)
- 1 Ob 97/10m
Entscheidungstext OGH 06.07.2010 1 Ob 97/10m
Beisatz: Auf ihre zivilrechtliche Stellung der aus einer behaupteten Servitut allenfalls verpflichteten Eigentümer hat eine dingliche Wirkung eines Baubewilligungsbescheids keinerlei Einfluss. (T2)
- 1 Ob 217/10h
Entscheidungstext OGH 23.02.2011 1 Ob 217/10h
Beis wie T2
- 5 Ob 30/14v
Entscheidungstext OGH 04.09.2014 5 Ob 30/14v
Vgl auch; Dringliche Wirkung eines Bescheids nach der damals geltenden Regelung des § 43 Abs 7 EisbG (T3)
- 6 Ob 129/14k
Entscheidungstext OGH 19.11.2014 6 Ob 129/14k
Auch; Beis wie T2; Beisatz: Eine nach Einräumng der Servitut in Kraft getretene Bauordnung macht die seinerzeitige Dienstbarkeit nicht funktionslos. (T4)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0045664
Zuletzt aktualisiert am
14.04.2026
Dokumentnummer
JJR_19911120_OGH0002_0010OB00580_9100000_001