Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0046747×

Rechtssatz RS0046747

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0046747

Geschäftszahl

6Ob25/66; 6Ob239/74; 6Ob738/76; 4Ob1547/95; 3Ob19/06z; 2Ob159/08h

Entscheidungsdatum

22.01.2009

Rechtssatz

Auch wenn bei Rechtsgeschäften zwischen Spediteuren im Sinne der SZ 26/180 die AÖSp als stillschweigend vereinbart gelten, bedarf eine Gerichtsvereinbarung des urkundlichen Nachweises.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 25/66
    Entscheidungstext OGH 26.01.1966 6 Ob 25/66
    Veröff: SZ 39/17 = EvBl 1966/240 S 296
  • 6 Ob 239/74
    Entscheidungstext OGH 12.12.1974 6 Ob 239/74
    Veröff: SZ 47/146
  • 6 Ob 738/76
    Entscheidungstext OGH 20.01.1977 6 Ob 738/76
    Beisatz: Der Hinweis auf öffentlich bekanntgemachte Vertragsbedingungen reicht nicht aus. (T1)
  • 4 Ob 1547/95
    Entscheidungstext OGH 28.03.1995 4 Ob 1547/95
    Vgl
  • 3 Ob 19/06z
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 19/06z
    Beisatz: Weder die „Globalisierung und Dynamisierung des Wirtschaftslebens" noch moderne technische Hilfsmittel des (internationalen) Handelsverkehrs lassen den Zweck des Erfordernisses eines urkundlichen Nachweises, der darin liegt, Einwendungen und verfahrensaufwendige Beweisaufnahmen im Zuständigkeitsstreit und damit Zuständigkeitsstreitigkeiten überhaupt nach Tunlichkeit auszuschließen, in den Hintergrund treten. Das Erfordernis des urkundlichen Nachweises hat nicht nur Beweissicherungsfunktion, sondern soll auch Übereilungsschutz bieten (Warnfunktion). Dass im Falle grenzüberschreitender Prozesse anderes gilt (vgl Art 23 Abs 1 lit b EuGVVO; Art 17 LGVÜ) zwingt keineswegs zu einer Änderung der Beurteilung reiner Inlandssachverhalte. (T2)
  • 2 Ob 159/08h
    Entscheidungstext OGH 22.01.2009 2 Ob 159/08h
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0046747

Zuletzt aktualisiert am

12.03.2009

Dokumentnummer

JJR_19660126_OGH0002_0060OB00025_6600000_001