Rechtssatz RS0048695
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0048695
Entscheidungsdatum
11.07.2002
Rechtssatz
Die Meinung von - noch dazu noch nicht einmal zehn Jahre alten - Kindern kann bei der Obsorgeentscheidung keinen Ausschlag geben.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 573/92
Entscheidungstext OGH 24.06.1992 1 Ob 573/92
Veröff: JBl 1992,639 = EvBl 1993/13 S 85 = ÖVA 1993,26
- 4 Ob 1625/92
Entscheidungstext OGH 15.12.1992 4 Ob 1625/92
Auch
- 7 Ob 629/93
Entscheidungstext OGH 15.12.1993 7 Ob 629/93
Beisatz: Zwölfjähriges Kind. (T1)
- 5 Ob 513/95
Entscheidungstext OGH 16.05.1995 5 Ob 513/95
Vgl auch; Beisatz: Hier: Kein Wechsel der Pflegeverhältnisse und Erziehungsverhältnisse wenn keine sicheren Prognosen über den Einfluß eines Obsorgewechsels vorliegen (Vierzehnjähriger, der durch die Rückholaktion seiner Mutter massiv irritiert wurde und selbst einen Wechsel des Pflegeplatzes zum Vater anstrebt). (T2)
- 1 Ob 601/95
Entscheidungstext OGH 04.06.1996 1 Ob 601/95
Vgl
- 1 Ob 2396/96a
Entscheidungstext OGH 24.06.1997 1 Ob 2396/96a
Vgl
- 1 Ob 50/02p
Entscheidungstext OGH 02.04.2002 1 Ob 50/02p
Auch; Beisatz: Die Meinung der Kinder, bei welchem Elternteil sie bleiben wollten, muss ohne wesentlichen Einfluss auf die Entscheidung bleiben, denn Kinder dieses Alters (6 und insbesondere 3 Jahre) wären durch eine Befragung nach ihrer Präferenz für den einen oder anderen Elternteil in hohem Maße überfordert, und eine solche Befragung könnte sogar ihre seelische Entwicklung gefährden. (T3)
- 6 Ob 172/02s
Entscheidungstext OGH 11.07.2002 6 Ob 172/02s
Auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: 4-jähriges Kind. (T4)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0048695
Dokumentnummer
JJR_19920624_OGH0002_0010OB00573_9200000_003