Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0049085×

Rechtssatz RS0049085

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0049085

Entscheidungsdatum

14.10.2015

Rechtssatz

Durch Paragraph 273, Absatz 2, ABGB sollte klargestellt werden, daß die psychische Erkrankung und die geistige Behinderung für sich allein als Gründe der Sachwalterbestellung nicht ausreichen; es muß noch die Unfähigkeit des psychischen Kranken oder geistig Behinderten hinzutreten, alle oder einzelne seiner Angelegenheiten ohne Gefahr eines Nachteiles für sich selbst zu besorgen.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 543/85
    Entscheidungstext OGH 18.04.1985 8 Ob 543/85
    Veröff: SZ 58/61 = EvBl 1986/25 S 107 = NZ 1987,12 = ÖA 1987,17
  • 6 Ob 660/86
    Entscheidungstext OGH 06.11.1986 6 Ob 660/86
    Beisatz: Keine offenbare Gesetzwidrigkeit bei einer Entscheidung unter welchen Voraussetzungen im Einzelfall dann die Bestellung eines Sachwalters geboten und mit welchen der im § 273 Abs 3 Z 1 bis 3 ABGB nur ganz allgemein umschriebenen Agenden dieser zu betrauen ist. (T1)
  • 4 Ob 611/87
    Entscheidungstext OGH 12.01.1988 4 Ob 611/87
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 530/88
    Entscheidungstext OGH 25.02.1988 7 Ob 530/88
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 618/88
    Entscheidungstext OGH 10.11.1988 8 Ob 618/88
    Auch
  • 3 Ob 43/06d
    Entscheidungstext OGH 30.05.2006 3 Ob 43/06d
  • 1 Ob 119/15d
    Entscheidungstext OGH 08.07.2015 1 Ob 119/15d
    Vgl; Beisatz: Die Bestellung eines Sachwalters setzt nicht nur eine psychische Krankheit oder geistige Behinderung, sondern auch die Schutzbedürftigkeit des Betroffenen voraus. (T2)
  • 3 Ob 198/15m
    Entscheidungstext OGH 14.10.2015 3 Ob 198/15m
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0049085

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.12.2015

Dokumentnummer

JJR_19850418_OGH0002_0080OB00543_8500000_003