Rechtssatz RS0051958
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0051958
Entscheidungsdatum
13.08.1998
Norm
AO §53
AO idF IRÄG BGBl 1982/370 §54
Rechtssatz
Absonderungsgläubiger des Ausgleichsverfahrens können ihre gesamte Forderung mittels Leistungsklage ohne Rücksicht auf die Kürzung durch den Ausgleich geltend machen. Die sich aus dem Ausgleich ergebenden Kürzungen sind erst im Exekutionsverfahren zu prüfen.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 625/84
Entscheidungstext OGH 13.09.1984 7 Ob 625/84
Veröff: SZ 57/138 = EvBl 1985/61 S 279 = JBl 1986,126 (kritisch Fuith, 80)
- 9 ObA 65/92
Entscheidungstext OGH 08.04.1992 9 ObA 65/92
Vgl aber; Beisatz: Die bloße Möglichkeit, daß es künftig zu einem Wiederaufleben des erlassenen Forderungsteils kommen könne, kann im Titelverfahren nicht mitberücksichtigt werden. (T1) Veröff: SZ 65/56
- 7 Ob 2021/96y
Entscheidungstext OGH 28.02.1996 7 Ob 2021/96y
Vgl aber; Beis wie T1
- 6 Ob 2072/96s
Entscheidungstext OGH 30.09.1996 6 Ob 2072/96s
Gegenteilig
- 9 ObA 8/97k
Entscheidungstext OGH 12.02.1997 9 ObA 8/97k
Vgl aber; Beis wie T1
- 2 Ob 215/98a
Entscheidungstext OGH 13.08.1998 2 Ob 215/98a
Vgl aber; Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0051958
Dokumentnummer
JJR_19840913_OGH0002_0070OB00625_8400000_001