Rechtssatz RS0052064
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0052064
Entscheidungsdatum
13.04.2000
Rechtssatz
Die Bürgen des Schuldners haften für den gesamten Forderungsbetrag, der bei Eröffnung des Ausgleichsverfahrens aushaftet.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 653/77
Entscheidungstext OGH 13.12.1977 5 Ob 653/77
- 5 Ob 716/81
Entscheidungstext OGH 07.12.1982 5 Ob 716/81
Vgl aber; Veröff: SZ 55/187
- 8 Ob 2334/96k
Entscheidungstext OGH 27.11.1997 8 Ob 2334/96k
Auch; Beisatz: Sicherheiten bestehen nämlich im Falle des Ausgleichs/Zwangsausgleichs des Hauptschuldners gegenüber dem Gläubiger gemäß § 48 AO bzw § 151 KO unverändert fort und erlöschen auch bei nachträglichem Verzicht des Hauptschuldners auf die Unklagbarkeit keinesfalls ipso iure. (T1) Veröff: SZ 70/253
- 8 Ob 212/97b
Entscheidungstext OGH 30.03.1998 8 Ob 212/97b
Auch; Beisatz: Hier: Wechselbürge haftet dem (typischen oder atypischen) stillen Gesellschafter für die Rückzahlung seiner Einlage. (T2)
- 8 Ob 101/00m
Entscheidungstext OGH 13.04.2000 8 Ob 101/00m
Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0052064
Dokumentnummer
JJR_19771213_OGH0002_0050OB00653_7700000_001