Rechtssatz RS0052163
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0052163
Geschäftszahl
7Ob36/69; 1Ob127/70; 6Ob753/82; 8Ob97/02a
Entscheidungsdatum
27.05.2002
Rechtssatz
Gesellschaftern einer OHG, die einen Wechsel nicht nur namens der Gesellschaft, sondern darüber hinaus auch selbständig als Bezogene angenommen haben, kommt § 60 Abs 2 AO nicht zustatten.Gesellschaftern einer OHG, die einen Wechsel nicht nur namens der Gesellschaft, sondern darüber hinaus auch selbständig als Bezogene angenommen haben, kommt Paragraph 60, Absatz 2, AO nicht zustatten.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 36/69
Entscheidungstext OGH 26.03.1969 7 Ob 36/69
Veröff: EvBl 1969/314 S 470 = QuHGZ 1970/57 S 211
- 1 Ob 127/70
Entscheidungstext OGH 09.07.1970 1 Ob 127/70
Auch; Beisatz: Privatschulden werden durch den Ausgleich der Gesellschaft nicht berührt. (T1) Veröff: SZ 43/131 = EvBl 1970/381 S 660 = NZ 1972,62 = RZ 1971,35; hiezu Griehsler GesRZ 1972,23
- 6 Ob 753/82
Entscheidungstext OGH 01.09.1983 6 Ob 753/82
Vgl auch; Beis wie T1; Veröff: GesRZ 1983,216
- 8 Ob 97/02a
Entscheidungstext OGH 27.05.2002 8 Ob 97/02a
Auch; Beisatz: Gesellschafter einer Personenhandelsgesellschaft, die mit dem Gläubiger der Gesellschaft eine neben die Gesellschafterhaftung nach § 128 HGB tretende und darüber hinausgehende Haftungsvereinbarung treffen, können die ihnen als Gesellschafter gemäß § 164 Abs 2 KO (§ 73 Abs 2 AO) zugute kommenden Rechtswirkungen des Zwangsausgleiches (oder Ausgleiches) der Gesellschaft zufolge ihrer dadurch nicht berührten, auf anderem Rechtsgrund beruhenden Haftung - etwa als Bürgen oder aufgrund einer im eigenen Namen eingegangenen Wechselverpflichtung - nicht in Anspruch nehmen. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1969:RS0052163
Dokumentnummer
JJR_19690326_OGH0002_0070OB00036_6900000_001