Rechtssatz RS0052524
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0052524
Entscheidungsdatum
23.10.2014
Rechtssatz
Die Betonung der Bedeutung der Kontonummer in Pkt 13 der AGB findet ihre Rechtfertigung in der immer mehr zunehmenden Automation und ist daher nicht etwa als sittenwidrig zu betrachten.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 557/86
Entscheidungstext OGH 03.09.1986 3 Ob 557/86
Veröff: RdW 1986,335
- 1 Ob 672/90
Entscheidungstext OGH 24.10.1990 1 Ob 672/90
Abweichend; Beisatz: Pkt 13 Abs 1 dritter Satz AGBKr, wonach die Kreditunternehmung berechtigt ist, Aufträge aufgrund der Kontonummer durchzuführen, und der Verpflichtung enthoben ist, die Übereinstimmung zwischen Kontonummer und Empfängernamen zu prüfen, benachteiligt den im Überweisungsträger ausgewiesenen Zahlungsempfänger gröblich und ist deshalb nichtig. (T1) Veröff: ÖBA 1991,525 (Canaris)
- 1 Ob 580/94
Entscheidungstext OGH 25.10.1994 1 Ob 580/94
Abweichend; Beis wie T1
- 4 Ob 230/06m
Entscheidungstext OGH 19.12.2006 4 Ob 230/06m
Gegenteilig; Beis wie T1
- 2 Ob 224/13z
Entscheidungstext OGH 23.10.2014 2 Ob 224/13z
Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Vgl aber hier nunmehr ausführlich und differenzierend zur neuen Rechtslage nach dem ZaDiG. (T2);
Veröff: SZ 2014/99
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0052524
Zuletzt aktualisiert am
14.04.2016
Dokumentnummer
JJR_19860903_OGH0002_0030OB00557_8600000_003