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Rechtssatz RS0053807

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht, Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0053807

Entscheidungsdatum

28.05.2002

Rechtssatz

Die Heranziehung von Gerichten als Berufungsinstanzen oder Beschwerdeinstanzen gegenüber Bescheiden von Verwaltungsbehörden widerspricht dem Trennungsgrundsatz des Artikel 94, B-VG und findet demgemäß auch in der Regelung des Paragraph 7, GEG keine Entsprechung. Rechtsmittel solcher Art sind unzulässig.

Entscheidungstexte

  • 14 Os 131/89
    Entscheidungstext OGH 11.10.1989 14 Os 131/89
  • 1 Ob 4/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 4/93
    Auch; nur: Die Heranziehung von Gerichten als Berufungsinstanzen oder Beschwerdeinstanzen gegenüber Bescheiden von Verwaltungsbehörden widerspricht dem Trennungsgrundsatz des Art 94 B-VG. (T1)
  • 8 ObS 68/00h
    Entscheidungstext OGH 13.07.2000 8 ObS 68/00h
    nur T1
  • 10 ObS 173/01s
    Entscheidungstext OGH 30.07.2001 10 ObS 173/01s
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Jeden (auch nur formellen) Bescheid der Sozialversicherungsträger auf seine Richtigkeit zu überprüfen, ob infolge geänderter Verhältnisse ein neuer Leistungsbescheid zu erlassen gewesen wäre, ob entschiedene Rechtssache vorliege, würde Art 94 B-VG zuwiderlaufen. (T2)
  • 10 ObS 181/02v
    Entscheidungstext OGH 28.05.2002 10 ObS 181/02v
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Zurückweisung einer Säumnisklage nach § 67 Abs 1 Z 2 ASGG wegen Unzulässigkeit des Rechtsweges, da ein rechtskräftiger Bescheid vorliegt, mit dem der Antrag fristgerecht erledigt wurde. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0053807

Dokumentnummer

JJR_19891011_OGH0002_0140OS00131_8900000_001