Rechtssatz RS0057534
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0057534
Entscheidungsdatum
27.01.2023
Rechtssatz
Der Zweck der Bestimmung des allgemein formulierten § 82 Abs 1 Z 3 EheG, nämlich die tunlichste Erhaltung von Unternehmen, verbietet eine einschränkende Auslegung.Der Zweck der Bestimmung des allgemein formulierten Paragraph 82, Absatz eins, Ziffer 3, EheG, nämlich die tunlichste Erhaltung von Unternehmen, verbietet eine einschränkende Auslegung.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 528/88
Entscheidungstext OGH 06.10.1988 3 Ob 528/88
- 3 Ob 553/90
Entscheidungstext OGH 28.11.1990 3 Ob 553/90
- 2 Ob 533/91
Entscheidungstext OGH 15.05.1991 2 Ob 533/91
- 6 Ob 506/95
Entscheidungstext OGH 20.04.1995 6 Ob 506/95
nur: Der Zweck der Bestimmung des allgemein formulierten § 82 Abs 1 Z 3 EheG, nämlich die tunlichste Erhaltung von Unternehmen. (T1)
- 4 Ob 1630/95
Entscheidungstext OGH 10.10.1995 4 Ob 1630/95
- 4 Ob 2312/96w
Entscheidungstext OGH 29.10.1996 4 Ob 2312/96w
Vgl auch; Beisatz: Es kann darunter auch die Sicherung der Erwerbsgelegenheit des den Betrieb weiterführenden Ehegatten verstanden werden. (T2)
- 7 Ob 381/97y
Entscheidungstext OGH 19.05.1998 7 Ob 381/97y
nur: Der Zweck der Bestimmung des § 82 Abs 1 Z 3 EheG, nämlich die tunlichste Erhaltung von Unternehmen, verbietet eine einschränkende Auslegung. (T3)
Beisatz: Mit der Ausnahme der Sachen, die zu einem Unternehmen gehören, sollte ein wirksamer Schutz der Unternehmenssubstanz vor dem Zugriff durch einen aufteilungsberechtigten Ehegatten geschaffen werden. (T4)
- 1 Ob 89/01x
Entscheidungstext OGH 26.06.2001 1 Ob 89/01x
nur T1
- 6 Ob 85/02x
Entscheidungstext OGH 16.05.2002 6 Ob 85/02x
Vgl; Beis wie T2
- 1 Ob 112/18d
Entscheidungstext OGH 30.04.2019 1 Ob 112/18d
Vgl aber; Beisatz: Hinter dieser Ausnahmeregelung steht das gesetzgeberische Bestreben, bestimmte nachteilige Folgen, die mit der Übertragung solcher Sachen an den anderen Ehegatten verbunden sein könnten, zu vermeiden; nämlich eine bestehende Erwerbsquelle nicht zu beschädigen, womit zugleich auch Arbeitsplätze vernichtet würden. (T5)
Beisatz: Bei der Beurteilung der Frage, welche Sachen als Unternehmensbestandteile zu betrachten sind, ist die Zubehör‑/Zugehöreigenschaft gemäß § 294 ABGB entscheidend. (T6)
Beisatz: Mit ausführlicher Erörterung, nach welchen Kriterien Liegenschaften von der Aufteilung ausgenommen sind, weil sie zu einem Unternehmen gehören. (T7)
Veröff: SZ 2019/37
- 1 Ob 103/22m
Entscheidungstext OGH 14.09.2022 1 Ob 103/22m
- 1 Ob 241/22f
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.01.2023 1 Ob 241/22f
Beisatz: Vgl RS0134290 (T8)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0057534
Zuletzt aktualisiert am
03.04.2023
Dokumentnummer
JJR_19881006_OGH0002_0030OB00528_8800000_001