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Rechtssatz RS0058412×

Rechtssatz RS0058412

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0058412

Entscheidungsdatum

30.04.2019

Rechtssatz

Der im Paragraph 90, EheG aufgestellte Grundsatz, daß jedem vormaligen Ehegatten sein Eigentum an Grund und Boden nach Möglichkeit erhalten bleiben soll, kann keine entscheidende Grundlage für die Zuweisung der Ehewohnung sein. Bezüglich der Ehewohnung und des Hausrates, auf dessen Weiterbenützung ein Ehegatte zur Sicherung seiner Lebensbedürfnisse angewiesen ist, stellt Paragraph 82, Absatz 2, EheG besondere Grundsätze auf (hier außerdem: Die Einverleibung erfolgte zu einer Zeit, als Eigentumswohnungen nur im Eigentum einer Person stehen konnten).

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 695/85
    Entscheidungstext OGH 16.01.1986 7 Ob 695/85
  • 2 Ob 547/86
    Entscheidungstext OGH 02.12.1986 2 Ob 547/86
    Auch
  • 6 Ob 564/88
    Entscheidungstext OGH 05.05.1988 6 Ob 564/88
    Vgl auch
  • 5 Ob 136/10a
    Entscheidungstext OGH 24.01.2011 5 Ob 136/10a
    Auch
  • 1 Ob 143/17m
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 143/17m
    Auch; Beisatz: Dem „Bewahrungsgrundsatz“ des § 90 Abs 1 EheG kommt im Zusammenhang mit einer Ehewohnung, auf deren Benützung ein Ehegatte iSd § 82 Abs 2 EheG angewiesen ist, keine entscheidende Bedeutung zu. (T1)
  • 1 Ob 73/19w
    Entscheidungstext OGH 30.04.2019 1 Ob 73/19w
    Vgl; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0058412

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.09.2019

Dokumentnummer

JJR_19860116_OGH0002_0070OB00695_8500000_004