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Rechtssatz RS0058559×

Rechtssatz RS0058559

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0058559

Geschäftszahl

3Ob544/95 (3Ob545/95); 3Ob54/98g; 6Ob144/03z

Entscheidungsdatum

11.09.2003

Rechtssatz

Die Möglichkeit einer Aufkündigung nach Paragraph 30, Absatz 2, Ziffer 4, MRG schließt Verwendungsansprüche nach Paragraph 1041, ABGB nicht aus (ausdrückliche Ablehnung von 5 Ob 662/89 = JBl 1991,320). Wer entgegen einem Untermietverbot untervermietete, somit seine vertraglichen Rechte auf Benützung einer fremden Sache überschritt, braucht aus dem Rechtsgrund des Paragraph 1041, ABGB zwar nicht den gesamten Gewinn herauszugeben, die Höhe des Verwendungsanspruches bestimmt sich vielmehr nach dem angemessenen Entgelt, das der Vermieter für diesen Fall nach Paragraph 27, Absatz 2, Litera b, MRG zulässig vereinbart hätte.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 544/95
    Entscheidungstext OGH 14.06.1995 3 Ob 544/95
    Veröff: SZ 68/115
  • 3 Ob 54/98g
    Entscheidungstext OGH 25.08.1999 3 Ob 54/98g
    Vgl auch; Beisatz: Der früher zu entrichtende Mietzins liefert für die angemessene Höhe des Benützungsentgeltes nur Anhaltspunkte. (T1); Veröff: SZ 72/125
  • 6 Ob 144/03z
    Entscheidungstext OGH 11.09.2003 6 Ob 144/03z
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0058559

Im RIS seit

14.06.1995

Zuletzt aktualisiert am

16.06.2025

Dokumentnummer

JJR_19950614_OGH0002_0030OB00544_9500000_003