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Rechtssatz RS0060135×

Rechtssatz RS0060135

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0060135

Geschäftszahl

2Ob135/62; 2Ob227/63; 2Ob53/68; 8Ob152/77; 2Ob2148/96p

Entscheidungsdatum

04.12.1997

Norm

ASVG §324 Abs3
FürsorgepflichtV §21a

Rechtssatz

Die Bestimmung des Paragraph 324, Absatz 3, ASVG normieren nur die Legalzession zu Gunsten des Fürsorgeträgers und den Umfang dieser Legalzession, lassen aber die sonstigen fürsorgerechtlichen Vorschriften unberührt.

Paragraph 324, Absatz 3, ASVG steht also nicht dem Begehren des Fürsorgeträgers auf Verpflegskostenersatz (in dem durch die Legalzession nicht gedeckten Ausmaß) gegenüber dem Pflegling oder dessen unterhaltspflichtigen Verwandten grundsätzlich im Sinne der Regelung eines endgültigen Lastenausgleiches entgegen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 135/62
    Entscheidungstext OGH 05.07.1962 2 Ob 135/62
    Veröff: SZ 35/75
  • 2 Ob 227/63
    Entscheidungstext OGH 17.10.1963 2 Ob 227/63
  • 2 Ob 53/68
    Entscheidungstext OGH 24.05.1968 2 Ob 53/68
    Veröff: SZ 41/66 = JBl 1969,344 = EvBl 1968/423 S 664
  • 8 Ob 152/77
    Entscheidungstext OGH 23.11.1977 8 Ob 152/77
    Veröff: SZ 50/153
  • 2 Ob 2148/96p
    Entscheidungstext OGH 04.12.1997 2 Ob 2148/96p
    Auch; Beisatz: Ersparnisse eines Empfängers von Sozialhilfe, die aus dem durch die Legalzession der Sozialversicherungsgesetze nicht erfaßten Teil der Rente oder Pension herrühren, sind als Vermögen im Sinne des § 37 des Kärntner Sozialhilfegesetzes anzusehen. Sie können daher zum Ersatz der Pflegekosten herangezogen werden, soweit dadurch der Erfolg der Hilfeleistung nicht gefährdet wird. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1962:RS0060135

Dokumentnummer

JJR_19620705_OGH0002_0020OB00135_6200000_001