Rechtssatz RS0060547
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0060547
Entscheidungsdatum
24.03.2009
Rechtssatz
§ 14 Abs 2 GBG lässt Höchstbetragshypotheken zu; es muss daher auch die Eintragung eines Pfandrechtes für Zinsen bis zu einem bestimmten Höchstbetrag - eindeutig bestimmt durch die ziffernmäßige Angabe des höchsten Zinsfußes - zulässig sein.Paragraph 14, Absatz 2, GBG lässt Höchstbetragshypotheken zu; es muss daher auch die Eintragung eines Pfandrechtes für Zinsen bis zu einem bestimmten Höchstbetrag - eindeutig bestimmt durch die ziffernmäßige Angabe des höchsten Zinsfußes - zulässig sein.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 65/90
Entscheidungstext OGH 20.12.1990 5 Ob 65/90
Veröff: SZ 63/230 = EvBl 1991/40 S 171 = ÖBA 1991,532 (Hoyer)
- 5 Ob 114/90
Entscheidungstext OGH 29.01.1991 5 Ob 114/90
Auch; Veröff: NZ 1991,204 (Hofmeister, 206)
- 5 Ob 115/90
Entscheidungstext OGH 12.02.1991 5 Ob 115/90
Auch
- 5 Ob 42/91
Entscheidungstext OGH 30.04.1991 5 Ob 42/91
Veröff: ÖBA 1992,83 = ecolex 1991,608
- 5 Ob 10/09w
Entscheidungstext OGH 24.03.2009 5 Ob 10/09w
Auch; Beisatz: Auch aus einem Einmalkreditverhältnis können verschiedene Forderungen entstehen, insbesondere laufende Zinsen, Verzugszinsen und vereinbarte Spesen, die - auch über den Dreijahreszeitraum nach § 17 GBG hinaus - im Rahmen des Limits einer Höchstbetragshypothek gedeckt sind. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0060547
Zuletzt aktualisiert am
19.05.2009
Dokumentnummer
JJR_19901220_OGH0002_0050OB00065_9000000_001