Rechtssatz RS0060713
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0060713
Entscheidungsdatum
28.05.2024
Rechtssatz
Die Behebung bloßer Vollzugsfehler ohne Einigung zwischen den Beteiligten ist nur dann möglich, wenn die Eintragung noch keine Rechtsfolgen nach sich gezogen hat.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 3/92
Entscheidungstext OGH 14.07.1992 5 Ob 3/92
- 5 Ob 17/94
Entscheidungstext OGH 25.01.1994 5 Ob 17/94
Beisatz: Die Erschwerung der Berichtigung eines Fehlers, der "irgendeine Rechtsfolge nach sich gezogen hat", bezieht sich folglich nur auf den Fall, dass die Berichtigung mit einem mittlerweile eingetretenen Rechtserwerb kraft Vertrauens auf die Richtigkeit und Vollständigkeit des Grundbuches kollidieren würde. (T1) Veröff: SZ 67/13
- 5 Ob 314/03t
Entscheidungstext OGH 10.02.2004 5 Ob 314/03t
Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beisatz: Ein nachträglicher Rechtserwerb, bei dem der Vertrauensschutz nicht rechtsbegründend wirkt, bleibt hingegen unbeachtlich. (T2)
- 5 Ob 236/08d
Entscheidungstext OGH 04.11.2008 5 Ob 236/08d
Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beis wie T2
- 5 Ob 128/10z
Entscheidungstext OGH 16.11.2010 5 Ob 128/10z
Beis ähnlich wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Beim Belastungs- und Veräußerungsverbot wirkt der Vertrauensschutz nicht rechtsbegründend. (T3); Bem: Siehe RS0126487. (T4)
- 5 Ob 163/17g
Entscheidungstext OGH 13.02.2018 5 Ob 163/17g
Auch
- 5 Ob 111/23v
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.02.2024 5 Ob 111/23v
Beisatz wie T1
- 5 Ob 60/24w
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.05.2024 5 Ob 60/24w
Beisatz wie T1; Beisatz wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0060713
Zuletzt aktualisiert am
19.08.2024
Dokumentnummer
JJR_19920714_OGH0002_0050OB00003_9200000_002