Rechtssatz RS0060728
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0060728
Entscheidungsdatum
26.07.2012
Rechtssatz
Der Bescheinigung durch Beibringung von Urkunden bedarf es im Sicherstellungsverfahren nach § 38 lit c GBG nicht, es genügen entsprechende Behauptungen der einschreitenden Behörde.Der Bescheinigung durch Beibringung von Urkunden bedarf es im Sicherstellungsverfahren nach Paragraph 38, Litera c, GBG nicht, es genügen entsprechende Behauptungen der einschreitenden Behörde.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 27/76
Entscheidungstext OGH 22.02.1977 5 Ob 27/76
Veröff: SZ 49/141 = EvBl 1977/131 S 271 = NZ 1979,162
- 3 Ob 28/95
Entscheidungstext OGH 13.03.1995 3 Ob 28/95
- 5 Ob 163/99b
Entscheidungstext OGH 29.06.1999 5 Ob 163/99b
Auch
- 5 Ob 52/03p
Entscheidungstext OGH 31.03.2003 5 Ob 52/03p
Auch; Beisatz: Der Nachweis der Forderung ist dann im Rechtfertigungsverfahren zu erbringen. (T1)
- 3 Ob 96/04w
Entscheidungstext OGH 26.01.2005 3 Ob 96/04w
Auch; Beis ähnlich wie T1; Beisatz: Die nach § 38 lit c GBG einschreitende Behörde ist nicht gehalten, dem Grundbuchsgericht einen die Pfandrechtsvormerkung rechtfertigenden Titel für die sicherzustellende Forderung vorzulegen. Die Behörde kann gemäß § 38 lit c GBG beim Grundbuchsgericht bloß auf Grund ihres Einschreitens ohne Vorlage einer Urkunde die pfandrechtliche Sicherstellung von Abgabenforderungen durch Vormerkung eines Pfandrechts erwirken, ohne diese Forderung nachweisen oder individualisieren zu müssen. (T2)
- 5 Ob 23/12m
Entscheidungstext OGH 26.07.2012 5 Ob 23/12m
Auch; Beis wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0060728
Zuletzt aktualisiert am
12.06.2025
Dokumentnummer
JJR_19761123_OGH0002_0050OB00027_7600000_001