Rechtssatz RS0060756
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0060756
Entscheidungsdatum
03.06.2025
Rechtssatz
Zum Wesen der Anmerkung der Rangordnung beziehungsweise des Rangordnungsbescheides.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 297/55
Entscheidungstext OGH 22.06.1955 7 Ob 297/55
Veröff: SZ 28/170 = EvBl 1955/349 S 566
- 5 Ob 34/95
Entscheidungstext OGH 16.05.1995 5 Ob 34/95
Vgl auch; Beisatz: Es bestehen keine Bedenken, die Anmerkung der Rangordnung zugunsten eines bestimmten Gläubigers als Minus gegenüber einer nicht in derartiger Weise beschränkt begehrten Anmerkung der Rangordnung für die beabsichtigte Verpfändung als zulässig anzusehen. Dieselben Erwägungen gelten auch für die Anführung des Rechtsgrundes der Schuld im Ranganmerkungsbeschluß. (T1) Veröff: SZ 68/96
- 5 Ob 13/01z
Entscheidungstext OGH 30.01.2001 5 Ob 13/01z
Vgl; Beisatz: Anders als die Ranganmerkung entfaltet die Vormerkung gemäß §§ 35 ff GBG Wirkung auf das gesetzliche Vorzugspfandrecht. Die Vormerkung des Eigentumsrechts bewirkt nämlich durch die Rechtfertigung bedingtes Eigentumsrecht, wobei die Rechtfertigung der Vormerkung ex tunc wirkt (SZ 28/170). (T2)
- 5 Ob 183/01z
Entscheidungstext OGH 04.09.2001 5 Ob 183/01z
Auch; Beisatz: § 49 Abs 1 GBG ermöglicht alle Arten von Eintragungen gegen den vorgemerkten Eigentümer, auch die in § 53 Abs 1 GBG vorgesehene Anmerkung der Rangordnung. (T3); Veröff: SZ 74/143
- 5 Ob 281/04s
Entscheidungstext OGH 15.03.2005 5 Ob 281/04s
Vgl; Beis wie T2; Veröff: SZ 2005/38
- 5 Ob 140/24k
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 03.06.2025 5 Ob 140/24k
vgl; Beisatz wie T3
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0060756
Zuletzt aktualisiert am
04.08.2025
Dokumentnummer
JJR_19550622_OGH0002_0070OB00297_5500000_002