Rechtssatz RS0061079
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0061079
Entscheidungsdatum
12.12.2024
Rechtssatz
Der Gläubiger kann nach herrschender Lehrmeinung dann, wenn der Schuldner in Verzug gerät, wählen, ob er in der vereinbarten Fremdwährung oder in Schilling bezahlt werden will.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 619/88
Entscheidungstext OGH 10.01.1989 4 Ob 619/88
Veröff: EvBl 1989/84 S 309 = ÖBA 1989,735 (Nowotny) = WBl 1989,127
- 3 Ob 41/89
Entscheidungstext OGH 24.05.1989 3 Ob 41/89
Veröff: EvBl 1989/131 S 500 = ÖBA 1989,1225
- 1 Ob 586/90
Entscheidungstext OGH 03.10.1990 1 Ob 586/90
Beisatz: Und letzterenfalls, ob zum Kurs des Verfallstages oder des Zahlungstages gezahlt werden soll. (T1)
- 9 ObA 85/98k
Entscheidungstext OGH 15.04.1998 9 ObA 85/98k
- 5 Ob 152/15m
Entscheidungstext OGH 20.04.2016 5 Ob 152/15m
Beis wie T1; Beisatz: Nunmehr Euro. (T2)
- 2 Ob 185/24f
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 12.12.2024 2 Ob 185/24f
vgl; Beisatz: Dieses Wahlrecht besteht nur bei echten Fremdwährungsschulden. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0061079
Zuletzt aktualisiert am
26.02.2025
Dokumentnummer
JJR_19890110_OGH0002_0040OB00619_8800000_002