Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0061979×

Rechtssatz RS0061979

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0061979

Geschäftszahl

1Ob109/51; 5Ob1574/92 (5Ob1575/92); 5Ob501/96

Entscheidungsdatum

23.09.1997

Rechtssatz

Ein Übernahmsbegehren nach Paragraph 142, Absatz eins, HGB ist nach dem Tod jenes Gesellschafters, in dessen Person der Ausschließungsgrund eingetreten ist, abzuweisen. Die Geschäftsübernahme nach Paragraph 142, Absatz 2, HGB erfolgt durch Erklärung gegenüber dem Privatgläubiger des anderen Gesellschafters und nicht durch Stellung eines Klagebegehrens. Ein Auflösungsbegehren nach Paragraph 133, HGB ist ein Rechtsgestaltungsbegehren; es ist ihm dann nicht Folge zu geben, wenn jener Gesellschafter, in dessen Person der Auflösungsgrund gegeben ist, gestorben ist und nach dem Gesellschaftsvertrag ein Dritter an seiner Stelle in die Gesellschaft eintreten kann, ohne daß die hiefür vorgesehene Erklärungsfrist abgelaufen ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 109/51
    Entscheidungstext OGH 01.03.1951 1 Ob 109/51
    Veröff: SZ 24/57
  • 5 Ob 1574/92
    Entscheidungstext OGH 27.10.1992 5 Ob 1574/92
    Vgl auch; Veröff: RZ 1994/28 S 88
  • 5 Ob 501/96
    Entscheidungstext OGH 23.09.1997 5 Ob 501/96
    nur: Ein Auflösungsbegehren nach § 133 HGB ist ein Rechtsgestaltungsbegehren. (T1) Veröff: SZ 70/186

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0061979

Dokumentnummer

JJR_19510301_OGH0002_0010OB00109_5100000_001