Rechtssatz RS0062133
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0062133
Entscheidungsdatum
19.05.2005
Rechtssatz
Ein Handelsbrauch ist nicht objektives Recht. Eine Verpflichtung des Richters, die Handelsgebräuche zu kennen, besteht nicht. Wer also etwa bestehende Handelsgewohnheiten berücksichtigt wissen will, muß sich darauf schon in erster Instanz berufen.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 426/58
Entscheidungstext OGH 12.11.1958 2 Ob 426/58
Veröff: HS 1489/152
- 5 Ob 479/58
Entscheidungstext OGH 07.01.1959 5 Ob 479/58
- 6 Ob 172/62
Entscheidungstext OGH 15.11.1962 6 Ob 172/62
Veröff: HS 3104
- 6 Ob 523/87
Entscheidungstext OGH 29.01.1987 6 Ob 523/87
Auch; Veröff: WBl 1987,124
- 1 Ob 2024/96w
Entscheidungstext OGH 11.03.1996 1 Ob 2024/96w
Auch; Beisatz: Ein Handelsbrauch ist eine beweisbedürftige Tatsache. Die Beweislast trägt derjenige, der sich auf einen solchen beruft. (T1)
- 4 Ob 220/01h
Entscheidungstext OGH 25.09.2001 4 Ob 220/01h
Auch; Beis wie T1
- 7 Ob 270/01h
Entscheidungstext OGH 07.12.2001 7 Ob 270/01h
Auch
- 5 Ob 241/03g
Entscheidungstext OGH 25.11.2003 5 Ob 241/03g
Vgl auch; Beis ähnlich wie T1
- 8 Ob 131/03b
Entscheidungstext OGH 18.12.2003 8 Ob 131/03b
Beis wie T1
- 6 Ob 27/05x
Entscheidungstext OGH 19.05.2005 6 Ob 27/05x
Auch; Beis ähnlich T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0062133
Dokumentnummer
JJR_19581112_OGH0002_0020OB00426_5800000_001