Rechtssatz RS0062530
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0062530
Entscheidungsdatum
10.04.1991
Rechtssatz
Der Vorteil des Geschäftsherrn ist wie der entgangene Gewinn im Schadenersatzrecht im vorhinein abstrakt zu berechnen, ohne daß die tatsächlichen Auswirkungen der eingeleiteten Geschäftsverbindungen in der Form konkreter Zahlungen abgewartet werden müßten (so auch HS 415/36).
Entscheidungstexte
- 5 Ob 614/76
Entscheidungstext OGH 22.06.1976 5 Ob 614/76
Veröff: SZ 49/83
- 4 Ob 125/84
Entscheidungstext OGH 27.11.1984 4 Ob 125/84
Veröff: Arb 10431
- 1 Ob 659/85
Entscheidungstext OGH 16.09.1985 1 Ob 659/85
Veröff: HS XIV/XV/31
- 6 Ob 506/85
Entscheidungstext OGH 09.10.1986 6 Ob 506/85
Beisatz: Das Gesetz geht dabei von der Annahme aus, daß der Geschäftsherr Vorteile aus den Geschäftsbeziehungen mit den neuen Kunden über die Beendigung des Agenturverhältnisses hinaus zu nützen imstande ist. (T1)
- 9 ObA 226/88
Entscheidungstext OGH 28.09.1988 9 ObA 226/88
Vgl auch
- 6 Ob 644/90
Entscheidungstext OGH 11.10.1990 6 Ob 644/90
Beis wie T1; Veröff: SZ 63/175 = EvBl 1991/76 S 348 = RdW 1991,77 = ecolex 1991,82 = WBl 1991,67 (Jabornegg)
- 9 ObA 8/91
Entscheidungstext OGH 10.04.1991 9 ObA 8/91
nur: Der Vorteil des Geschäftsherrn ist abstrakt zu berechnen, ohne daß die tatsächlichen Auswirkungen der eingeleiteten Geschäftsverbindungen in der Form konkreter Zahlungen abgewartet werden müßten (so auch HS 415/36). (T2) Beis wie T1; Veröff: WBl 1991,332 = RdW 1991,323 = Arb 10939
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0062530
Dokumentnummer
JJR_19760622_OGH0002_0050OB00614_7600000_002