Rechtssatz RS0064537
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0064537
Entscheidungsdatum
09.10.2014
Rechtssatz
Die Schadenersatzansprüche, die sich aus der Ausübung des gesetzlichen Rechtes des Masseverwalters zur Auflösung der Leasingverträge infolge Konkurses über das Vermögen des gemeinschuldnerischen Leasingnehmers ergeben, sind - gleichviel ob man nach der Anordnung des § 21 Abs 1 letzter Fall KO oder nach jener des § 23 Abs 1 KO urteilt - jedenfalls von einem Verschulden des Gemeinschuldners nicht abhängige Schadenersatzansprüche als Konkursforderung (§ 53 KO).Die Schadenersatzansprüche, die sich aus der Ausübung des gesetzlichen Rechtes des Masseverwalters zur Auflösung der Leasingverträge infolge Konkurses über das Vermögen des gemeinschuldnerischen Leasingnehmers ergeben, sind - gleichviel ob man nach der Anordnung des Paragraph 21, Absatz eins, letzter Fall KO oder nach jener des Paragraph 23, Absatz eins, KO urteilt - jedenfalls von einem Verschulden des Gemeinschuldners nicht abhängige Schadenersatzansprüche als Konkursforderung (Paragraph 53, KO).
Entscheidungstexte
- 5 Ob 311/81
Entscheidungstext OGH 17.05.1983 5 Ob 311/81
Veröff: SZ 56/78 = EvBl 1983/166 S 636 (dort falsch zitiert 311/83)
- 8 Ob 157/99t
Entscheidungstext OGH 22.12.1999 8 Ob 157/99t
Vgl auch; Veröff: SZ 72/211
- 8 Ob 71/02b
Entscheidungstext OGH 19.09.2002 8 Ob 71/02b
Auch; Beisatz: Der Leistungsanspruch des Gläubigers wird in einen Schadenersatzanspruch umgewandelt, der auf einer verschuldensunabhängigen Eingriffshaftung beruht. (T1)
- 9 Ob 59/08d
Entscheidungstext OGH 28.01.2009 9 Ob 59/08d
Vgl auch
- 6 Ob 208/13a
Entscheidungstext OGH 09.10.2014 6 Ob 208/13a
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0064537
Zuletzt aktualisiert am
13.11.2014
Dokumentnummer
JJR_19830517_OGH0002_0050OB00311_8100000_001