Rechtssatz RS0064539
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0064539
Geschäftszahl
1Ob77/59; 5Ob868/76; 8Ob520/78; 7Ob697/80; 7Ob662/89; 1Ob577/94; 7Ob315/98v; 1Ob112/01d; 7Ob132/04v
Entscheidungsdatum
30.06.2004
Rechtssatz
Auch Zessionen zahlungshalber fallen unter den Begriff inkongruenter Deckung.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 77/59
Entscheidungstext OGH 25.03.1959 1 Ob 77/59
- 5 Ob 868/76
Entscheidungstext OGH 29.11.1976 5 Ob 868/76
- 8 Ob 520/78
Entscheidungstext OGH 14.06.1978 8 Ob 520/78
Vgl auch
- 7 Ob 697/80
Entscheidungstext OGH 27.11.1980 7 Ob 697/80
- 7 Ob 662/89
Entscheidungstext OGH 30.11.1989 7 Ob 662/89
Vgl; Beisatz: Hier: Keine Anfechtbarkeit nach § 30 Abs 1 Z 1 KO, wenn die beklagte Bank durch die Abtretung einer Forderung zahlungshalber und deren Einziehung zugunsten des Girokontos ihres Kunden nur das erhalten hat, was sie zur Abdeckung des infolge Überziehung entstandenen Debetsaldos aufgrund des erst nach Beginn der kritischen Frist begründeten Schuldverhältnisse zu fordern hatte. (T1) Veröff: JBl 1990,728 = ÖBA 1990,469 = ecolex 1990,146
- 1 Ob 577/94
Entscheidungstext OGH 22.06.1994 1 Ob 577/94
Auch
- 7 Ob 315/98v
Entscheidungstext OGH 23.06.1999 7 Ob 315/98v
Beisatz: Gerade im Fall der Zession zahlungshalber wird eine vom ursprünglichen Anspruch materiellen Rechts abweichende inkongruente Deckung geschaffen. (T2)
- 1 Ob 112/01d
Entscheidungstext OGH 22.10.2001 1 Ob 112/01d
Vgl aber; Beisatz: Die Scheckbegebung durch den Schuldner ist der Zession zahlungshalber nicht vergleichbar, verschafft doch die Zession - anders als ein Inhaberscheck - dem Schuldner des Abtretenden gegenüber eine Gläubigerstellung und führt somit zwangsläufig zu einer anderen Art der Befriedigung. (T3)
- 7 Ob 132/04v
Entscheidungstext OGH 30.06.2004 7 Ob 132/04v
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0064539
Dokumentnummer
JJR_19590325_OGH0002_0010OB00077_5900000_001