Rechtssatz RS0065133
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0065133
Entscheidungsdatum
24.03.2010
Rechtssatz
Die Auslegung der Wendung "mit andern Personen eingegangene, für die Gläubiger nachteilige Rechtsgeschäfte" spricht dafür, dass dem Anfechtungsgegner im Zeitpunkte der Eingehung zumindest ein mittelbarer Nachteil für die Gläubiger objektiv erkennbar gewesen sein muss.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 559/83
Entscheidungstext OGH 08.05.1984 4 Ob 559/83
Veröff: SZ 57/87 = JBl 1985,494 = EvBl 1985/92 S 461 = RdW 1984,242
- 7 Ob 517/88
Entscheidungstext OGH 14.04.1988 7 Ob 517/88
Auch; Veröff: ÖBA 1988,1113 (Koziol)
- 1 Ob 617/93
Entscheidungstext OGH 17.11.1993 1 Ob 617/93
Auch; Veröff: SZ 66/149 = ÖBA 1994,486
- 6 Ob 110/00w
Entscheidungstext OGH 23.11.2000 6 Ob 110/00w
Auch; Veröff: SZ 73/182
- 6 Ob 72/06s
Entscheidungstext OGH 09.11.2006 6 Ob 72/06s
Auch
- 9 Ob 52/06x
Entscheidungstext OGH 28.03.2007 9 Ob 52/06x
Vgl auch; Beisatz: Ein für die übrigen Gläubiger nachteiliges Rechtsgeschäft iSd § 31 Abs 1 Z 2 zweiter Fall KO liegt nämlich nur dann vor, wenn für den Anfechtungsgegner im Zeitpunkt des Abschlusses des Rechtsgeschäfts ein Nachteil für die übrigen Gläubiger auch objektiv vorhersehbar ist. (T1)
- 3 Ob 246/09m
Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 246/09m
Veröff: SZ 2010/25
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0065133
Zuletzt aktualisiert am
14.02.2013
Dokumentnummer
JJR_19840508_OGH0002_0040OB00559_8300000_035