Rechtssatz RS0065629
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0065629
Entscheidungsdatum
29.05.2012
Rechtssatz
Die Regelung des § 13 KSchG ist nicht auf Abzahlungsgeschäfte (§§ 16 ff KSchG) beschränkt, sondern gilt für alle Verbraucherverträge, so auch für Verträge über wiederkehrende Leistungen.Die Regelung des Paragraph 13, KSchG ist nicht auf Abzahlungsgeschäfte (Paragraphen 16, ff KSchG) beschränkt, sondern gilt für alle Verbraucherverträge, so auch für Verträge über wiederkehrende Leistungen.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 626/85
Entscheidungstext OGH 16.09.1985 1 Ob 626/85
Veröff: SZ 58/144 = EvBl 1986/54 S 210 = RdW 1986,75
- 7 Ob 701/87
Entscheidungstext OGH 29.10.1987 7 Ob 701/87
nur: Die Regelung des § 13 KSchG ist nicht auf Abzahlungsgeschäfte (§§ 16 ff KSchG) beschränkt, sondern gilt für alle Verbraucherverträge. (T1) Veröff: EvBl 1988/111 S 531 = WBl 1988,61
- 4 Ob 1541/93
Entscheidungstext OGH 08.06.1993 4 Ob 1541/93
Beisatz: Und damit auch für das Finanzierungsleasing. (T2)
- 6 Ob 551/94
Entscheidungstext OGH 22.09.1994 6 Ob 551/94
Veröff: SZ 67/154
- 7 Ob 46/99m
Entscheidungstext OGH 09.03.1999 7 Ob 46/99m
Vgl; Beis wie T2
- 7 Ob 3/02w
Entscheidungstext OGH 30.01.2002 7 Ob 3/02w
Beis wie T2
- 9 Ob 66/08h
Entscheidungstext OGH 01.04.2009 9 Ob 66/08h
Auch
- 4 Ob 59/09v
Entscheidungstext OGH 08.09.2009 4 Ob 59/09v
Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Die Klausel „Gerät der Leasingnehmer trotz Mahnungen und Nachfristsetzung von zwei Wochen mit zwei fälligen Leasingraten oder mit anderen aus dem Leasingvertrag fälligen Zahlungen in Verzug, hat der Leasinggeber das Recht, den Leasingvertrag unter Wahrung seiner Ansprüche nach Punkt 11 dieses Vertrages vorzeitig aufzulösen." (Klausel 14) in AGB für Finanzierungsleasingverträge unwirksam. (T3)
- 8 Ob 99/09f
Entscheidungstext OGH 29.09.2009 8 Ob 99/09f
Vgl; Beisatz: Überzieht ein Konsument den Überziehungsrahmen seines Girokontos und trifft er in der Folge mit der Bank zwecks Begleichung des bereits fällig gewordenen Überziehungsbetrags eine Ratenvereinbarung, die er in der Folge nicht einhält, so fehlt es allerdings an den für eine Anwendung des § 13 KSchG erforderlichen Voraussetzungen, weil der Verbraucher in diesem Fall von der Fälligstellung nicht „überrascht" werden kann. (T4)
- 9 Ob 69/11d
Entscheidungstext OGH 29.05.2012 9 Ob 69/11d
Auch; Beisatz: § 13 KSchG wurde durch das Darlehens- und Kreditrechts-Änderungsgesetz BGBl I 2010/28 aufgehoben und trat mit Ablauf des 10. 6. 2010 außer Kraft. Diese Bestimmung ist jedoch weiterhin auf Verträge anzuwenden, die vor dem 11. 6. 2010 abgeschlossen wurden. (T5)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0065629
Zuletzt aktualisiert am
19.07.2012
Dokumentnummer
JJR_19850916_OGH0002_0010OB00626_8500000_003