Rechtssatz RS0069239
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0069239
Entscheidungsdatum
15.04.1999
Rechtssatz
Für die Unterlassung der vom Mieter übernommenen Standardanhebung gemäß § 5 Abs 2 ist keine gesetzliche Sanktion vorgesehen. Der Vermieter kann im Mietvertrag den Vertragsbruch des Mieters als Kündigungsgrund nach § 30 Abs 2 Z 13 MRG vorsehen.Für die Unterlassung der vom Mieter übernommenen Standardanhebung gemäß Paragraph 5, Absatz 2, ist keine gesetzliche Sanktion vorgesehen. Der Vermieter kann im Mietvertrag den Vertragsbruch des Mieters als Kündigungsgrund nach Paragraph 30, Absatz 2, Ziffer 13, MRG vorsehen.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 64/84
Entscheidungstext OGH 13.11.1984 5 Ob 64/84
Veröff: EvBl 1985/109 S 555 = MietSlg XXXVI/39
- 8 Ob 532/93
Entscheidungstext OGH 09.09.1993 8 Ob 532/93
Vgl auch; Beisatz: Hier: Zumietung einer Nachbarsubstandardwohnung zu einer bereits gemieteten Substandardwohnung. (T1)
- 10 Ob 504/96
Entscheidungstext OGH 06.02.1996 10 Ob 504/96
nur: Der Vermieter kann im Mietvertrag den Vertragsbruch des Mieters als Kündigungsgrund nach § 30 Abs 2 Z 13 MRG vorsehen. (T2) Beisatz: Da die Vereinbarung des Kündigungsgrundes im Mietvertrag zu erfolgen hat, betrifft dieser vereinbarte Kündigungsgrund jedoch nur die Wohnung, in deren Mietvertrag die Unterlassung der Zusammenlegungsverpflichtung als Kündigungsgrund nach § 30 Abs 2 Z 13 MRG vereinbart worden ist. (T3)
- 8 Ob 261/98k
Entscheidungstext OGH 15.04.1999 8 Ob 261/98k
nur T2; Beisatz: Für den Fall der Nichteinhaltung einer vom Mieter übernommenen Verpflichtung zur Standardanhebung von Kategorie C auf Kategorie A kann nicht wirksam die Vertragsauflösung vereinbart werden. (T4)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0069239
Dokumentnummer
JJR_19841113_OGH0002_0050OB00064_8400000_002