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Rechtssatz RS0070146×

Rechtssatz RS0070146

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0070146

Geschäftszahl

5Ob609/90; 6Ob534/91; 6Ob160/98t; 9Ob337/98v

Entscheidungsdatum

10.02.1999

Rechtssatz

In die Erlöschenswirkung auf bestimmte Zeit abgeschlossener Mietverträge greifen die Bestimmungen des Paragraph 29, Absatz eins und 2 MRG ein, und zwar insofern, als es bei Mietverhältnissen mit unbedingtem Endtermin, die die Voraussetzungen des Paragraph 29, Absatz eins, Ziffer 3, oder des Absatz 2, MRG nicht erfüllen, zur Durchsetzbarkeit einer den Bestimmungen der Paragraphen 30 bis 33 MRG entsprechenden Kündigung bedarf. Auch wenn Mietverhältnisse bei Überschreitung der in Paragraph 29, Absatz eins, Ziffer 3, Litera b,) bis

d) MRG normierten Höchstdauer "faktisch" auf unbestimmte Zeit verlängert gelten, ändert dies nichts an der Wirksamkeit des in der Vereinbarung einer bestimmten Vertragsdauer liegenden Kündigungsverzichtes.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 609/90
    Entscheidungstext OGH 11.12.1990 5 Ob 609/90
    Veröff: WoBl 1991,136 (Call)
  • 6 Ob 534/91
    Entscheidungstext OGH 16.05.1991 6 Ob 534/91
    Veröff: ImmZ 1992,7
  • 6 Ob 160/98t
    Entscheidungstext OGH 25.06.1998 6 Ob 160/98t
  • 9 Ob 337/98v
    Entscheidungstext OGH 10.02.1999 9 Ob 337/98v
    nur: In die Erlöschenswirkung auf bestimmte Zeit abgeschlossener Mietverträge greifen die Bestimmungen des § 29 Abs 1 und 2 MRG ein, und zwar insofern, als es bei Mietverhältnissen mit unbedingtem Endtermin, die die Voraussetzungen des § 29 Abs 1 Z 3 oder des Abs 2 MRG nicht erfüllen, zur Durchsetzbarkeit einer den Bestimmungen der §§ 30 bis 33 MRG entsprechenden Kündigung bedarf. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0070146

Dokumentnummer

JJR_19901211_OGH0002_0050OB00609_9000000_001