Rechtssatz RS0070225
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0070225
Entscheidungsdatum
29.04.2021
Rechtssatz
Verstöße des Mieters gegen vertragliche Verpflichtungen stellen an sich noch keinen wichtigen Kündigungsgrund dar, weil ihnen durch Klage auf Zuhaltung oder Unterlassung begegnet werden kann (vgl EvBl 1967/53 = MietSlg 18364).Verstöße des Mieters gegen vertragliche Verpflichtungen stellen an sich noch keinen wichtigen Kündigungsgrund dar, weil ihnen durch Klage auf Zuhaltung oder Unterlassung begegnet werden kann vergleiche EvBl 1967/53 = MietSlg 18364).
Entscheidungstexte
- 7 Ob 733/89
Entscheidungstext OGH 22.02.1990 7 Ob 733/89
Veröff: SZ 63/31
- 4 Ob 2261/96w
Entscheidungstext OGH 01.10.1996 4 Ob 2261/96w
- 4 Ob 2135/96s
Entscheidungstext OGH 12.08.1996 4 Ob 2135/96s
Vgl auch; Beisatz: Das gilt nur für Kündigungen auf Grund der Generalklausel des § 30 Abs 1 MRG, nicht aber für den Kündigungsgrund des erheblich nachteiligen Gebrauchs nach § 30 Abs 2 Z 3 MRG, für den die vertragswidrige Benützung des Bestandobjektes Tatbestandsmerkmal ist. (T1) Veröff: SZ 69/177
- 5 Ob 34/16k
Entscheidungstext OGH 29.09.2016 5 Ob 34/16k
- 7 Ob 200/19s
Entscheidungstext OGH 24.04.2020 7 Ob 200/19s
Beis wie T1
- 8 Ob 43/21p
Entscheidungstext OGH 29.04.2021 8 Ob 43/21p
Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0070225
Zuletzt aktualisiert am
28.06.2021
Dokumentnummer
JJR_19900222_OGH0002_0070OB00733_8900000_002