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Rechtssatz RS0070532×

Rechtssatz RS0070532

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0070532

Entscheidungsdatum

29.09.1998

Rechtssatz

Die durch Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 17, Litera f, MRG in Angleichung des besonderen Verfahrens an den Zivilprozeß eingeführte Möglichkeit der effektiven Kontrolle der Beweiswürdigung durch eine zweite Tatsacheninstanz rechtfertigt wohl eine ergänzende Beweisaufnahme durch das Rekursgericht, dient aber nicht dazu, die Aufgaben des Erstgerichtes auf das Rekursgericht zu verlagern, wenn der entscheidungserhebliche Sachverhalt überhaupt nicht festgestellt wurde.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 70/85
    Entscheidungstext OGH 10.09.1985 5 Ob 70/85
    Veröff: SZ 58/137 = MietSlg XXXVII/34
  • 5 Ob 128/86
    Entscheidungstext OGH 08.07.1986 5 Ob 128/86
    Auch; Beisatz: Einer mündlichen Rekursverhandlung bedarf es nur dann, wenn das Rekursgericht Bedenken gegen die erstgerichtlichen Feststellungen hat und es die Wiederholung oder Ergänzung von Beweisen für notwendig erachtet. (T1)
  • 5 Ob 81/88
    Entscheidungstext OGH 13.12.1988 5 Ob 81/88
    Veröff: MietSlg XL/31
  • 5 Ob 102/88
    Entscheidungstext OGH 14.03.1989 5 Ob 102/88
    Beis wie T1; Beisatz: Würdigt das Rekursgericht die vom Erstgericht unmittelbar aufgenommenen Beweise anders, ohne in mündlicher Rekursverhandlung eine Beweiswiederholung durchzuführen, ist ein Verfahren mangelhaft. (T2) Veröff: WoBl 1989,119
  • 5 Ob 196/98d
    Entscheidungstext OGH 29.09.1998 5 Ob 196/98d
    Vgl; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0070532

Im RIS seit

10.09.1985

Zuletzt aktualisiert am

16.04.2024

Dokumentnummer

JJR_19850910_OGH0002_0050OB00070_8500000_003