Rechtssatz RS0071721
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0071721
Entscheidungsdatum
17.07.2018
Rechtssatz
Der Vertretungsvorbehalt der Rechtsanwälte umfaßt nur die berufsmäßige, also regelmäßige und auf Gewinn gerichtete Parteienvertretung.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 17/92
Entscheidungstext OGH 18.02.1992 4 Ob 17/92
Veröff: RdW 1992,242 = WBl 1992,239 = ÖBl 1992,117
- 4 Ob 69/92
Entscheidungstext OGH 29.09.1992 4 Ob 69/92
- 4 Ob 155/00y
Entscheidungstext OGH 15.06.2000 4 Ob 155/00y
- 4 Ob 67/11y
Entscheidungstext OGH 19.10.2011 4 Ob 67/11y
Auch; Beisatz: Soweit der Gesetzgeber außerhalb der RAO anordnet, dass Kammern in bestimmten Bereichen berechtigt oder verpflichtet sind, Rechtsberatung oder Rechtsvertretung anzubieten, hat dies als spezielle Regelung Vorrang vor dem Rechtsanwaltsvorbehalt des § 8 Abs 2 RAO; dies gilt auch dann, wenn die Beratung oder Vertretung entgeltlich und damit „berufsmäßig“ erfolgt. (T1)
- 4 Ob 20/13i
Entscheidungstext OGH 12.02.2013 4 Ob 20/13i
Beisatz: Die Beurteilung der Gewerbsmäßigkeit durch die Finanzbehörde ist für die Frage des Eingriffs in den Vertretungsvorbehalt irrelevant. (T2)
- 4 Ob 14/18i
Entscheidungstext OGH 17.07.2018 4 Ob 14/18i
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0071721
Zuletzt aktualisiert am
24.08.2018
Dokumentnummer
JJR_19920218_OGH0002_0040OB00017_9200000_002