Rechtssatz RS0075642
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0075642
Entscheidungsdatum
19.12.2019
Rechtssatz
Der Schutz des guten Rufes und der wirtschaftlichen Lage derjenigen, die von unwahren Tatsachenbehauptungen betroffen sind, beschränkt notwendigerweise die Meinungsäußerungsfreiheit.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 109/92
Entscheidungstext OGH 15.12.1992 4 Ob 109/92
- 4 Ob 2118/96s
Entscheidungstext OGH 14.05.1996 4 Ob 2118/96s
Vgl auch; Beisatz: Selbst wenn bei einer Wettbewerbshandlung auch wettbewerbsfremde Anliegen mitspielen, besteht an der Verbreitung falscher Behauptungen auch im Hinblick auf das Grundrecht der Meinungsäußerungsfreiheit kein schutzwürdiges Interesse. (T1)
Beisatz: Webpelz II. (T2)
Veröff: SZ 69/116
- 4 Ob 64/00s
Entscheidungstext OGH 14.03.2000 4 Ob 64/00s
Vgl auch; Beis wie T2
- 4 Ob 59/00f
Entscheidungstext OGH 14.03.2000 4 Ob 59/00f
Vgl auch; Beis wie T2; Veröff: SZ 73/47
- 4 Ob 57/05v
Entscheidungstext OGH 26.04.2005 4 Ob 57/05v
- 6 Ob 11/06w
Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 11/06w
- 6 Ob 291/06x
Entscheidungstext OGH 21.12.2006 6 Ob 291/06x
Beisatz: Die offenbar ohne jedes Tatsachensubstrat erhobene Behauptung der intensiven Verwicklung („mächtig involviert") des Klägers in die Bawag-Affäre kann auch nicht durch die Eigenschaft des Klägers als „public figure" gerechtfertigt werden. (T3)
- 6 Ob 7/07h
Entscheidungstext OGH 15.02.2007 6 Ob 7/07h
Auch; Beisatz: Hier: Vorwurf von massiven Pflichtverletzungen in einem Leserbrief, die nicht den Tatsachen entsprachen. (T4)
- 4 Ob 171/19d
Entscheidungstext OGH 19.12.2019 4 Ob 171/19d
Beisatz: Hier: Die Behauptung, Apotheken würden Gift verkaufen und dadurch Menschen töten. (T5)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0075642
Zuletzt aktualisiert am
17.03.2020
Dokumentnummer
JJR_19921215_OGH0002_0040OB00109_9200000_004