Rechtssatz RS0075878
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0075878
Entscheidungsdatum
25.01.2006
Rechtssatz
Beschränkungen der Bewegungsfreiheit durch Festbinden ("Fixierungen") fallen jedenfalls in den Anwendungsbereich des UbG.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 527/92
Entscheidungstext OGH 15.12.1992 4 Ob 527/92
- 4 Ob 534/94
Entscheidungstext OGH 10.05.1994 4 Ob 534/94
Veröff: SZ 67/87
- 10 ObS 183/97b
Entscheidungstext OGH 08.07.1997 10 ObS 183/97b
Ähnlich; Beisatz: Durch das Angurten einer Person an einen Sessel oder Rollstuhl wird diese zweifellos in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. (T1)
- 2 Ob 347/97m
Entscheidungstext OGH 20.11.1997 2 Ob 347/97m
Ähnlich; Beisatz: Durch das Festhalten, Ausziehen und Baden einer Person wird diese erheblich in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. (T2)
- 6 Ob 144/98i
Entscheidungstext OGH 16.07.1998 6 Ob 144/98i
- 1 Ob 287/98g
Entscheidungstext OGH 30.10.1998 1 Ob 287/98g
Beisatz: Und unterliegen damit - auch noch nach Beendigung der Beschränkung - der gerichtlichen Kontrolle. (T3) Veröff: SZ 70/130
- 10 Ob 337/99b
Entscheidungstext OGH 11.01.2000 10 Ob 337/99b
Vgl auch; Beisatz: Die Beschränkung muss zur Erreichung des angestrebten Zieles "unerlässlich" sein und darf "zu ihrem Zweck nicht außer Verhältnis stehen". Es gilt der Grundsatz des geringstmöglichen Eingriffs. Die Zulässigkeit einer bewegungseinschränkenden Maßnahme ist dabei immer im Einzelfall zu beurteilen. (T4)
- 7 Ob 305/05m
Entscheidungstext OGH 25.01.2006 7 Ob 305/05m
Vgl auch; Beis wie T4
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0075878
Dokumentnummer
JJR_19921215_OGH0002_0040OB00527_9200000_004