Rechtssatz RS0076849
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0076849
Entscheidungsdatum
12.02.2013
Rechtssatz
Behauptet der Kläger, dass ein ihm in mehreren Ländern zustehendes Immaterialgüterrecht vom Beklagten in allen diesen Ländern verletzt wird, dann sind die in den verschiedenen Ländern begangenen Handlungen nach dem Recht des jeweiligen Verletzungsstaates (unter Berücksichtigung von Rückweisungen und Weiterverweisungen) anzuwenden. In einem solchen Fall ist, wenn Verletzungshandlungen in mehreren Staaten begangen wurden, bei der rechtlichen Beurteilung an so viele Rechtsordnungen, wie es Schutzländer gibt, anzuknüpfen.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 125/93
Entscheidungstext OGH 28.09.1993 4 Ob 125/93
Veröff: GRURInt 1994,638 = MR 1994,26 (M Walter)
- 4 Ob 238/03h
Entscheidungstext OGH 16.12.2003 4 Ob 238/03h
Auch
- 4 Ob 135/06s
Entscheidungstext OGH 09.08.2006 4 Ob 135/06s
nur: In einem solchen Fall ist, wenn Verletzungshandlungen in mehreren Staaten begangen wurden, bei der rechtlichen Beurteilung an so viele Rechtsordnungen, wie es Schutzländer gibt, anzuknüpfen. (T1)
- 17 Ob 6/11y
Entscheidungstext OGH 09.08.2011 17 Ob 6/11y
Vgl; Beisatz: Zum Schutz nach der VO (EG) Nr. 864/2007 (Rom II-VO) siehe RS0127137. (T2)
Veröff: SZ 2011/104
- 4 Ob 190/12p
Entscheidungstext OGH 12.02.2013 4 Ob 190/12p
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0076849
Zuletzt aktualisiert am
05.10.2023
Dokumentnummer
JJR_19930713_OGH0002_0040OB00125_9300000_003