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Rechtssatz RS0076934×

Rechtssatz RS0076934

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0076934

Entscheidungsdatum

12.04.2011

Rechtssatz

Änderte das Rekursgericht den erstgerichtlichen Beschluß, der für den genannten Zeitraum die auf die Paragraphen 3, 4, Ziffer eins, UVG gegründeten und vom Bund geleisteten Vorschüsse in solche nach Paragraph 4, Ziffer 3, UVG rückwirkend ab, so wird dem Rekurswerber Präs des OLG die rechtliche Möglichkeit genommen, gemäß Paragraph 26, Absatz eins, UVG vom Kind Rückzahlung der Vorschüsse insoweit zu erlangen, als diese Beträge vom Unterhaltsschuldner hereingebracht wurden. Er ist damit auf die sehr beschränkte Rückforderungsmöglichkeit des Paragraph 29, UVG verwiesen und dadurch in seiner Rechtsstellung beschwert.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 654/90
    Entscheidungstext OGH 20.12.1990 8 Ob 654/90
  • 10 Ob 27/10h
    Entscheidungstext OGH 01.06.2010 10 Ob 27/10h
    Auch; Beisatz: Die Beeinträchtigung der Rückforderungsmöglichkeiten durch die rückwirkende Vorschusseinstellung begründet eine Beschwer des Bundes. (T1)
  • 10 Ob 15/11w
    Entscheidungstext OGH 12.04.2011 10 Ob 15/11w
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0076934

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.06.2011

Dokumentnummer

JJR_19901220_OGH0002_0080OB00654_9000000_001