Rechtssatz RS0077046
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0077046
Entscheidungsdatum
29.09.2009
Rechtssatz
In das Urlaubsjahr fallende entgeltfortzahlungsfreie Zeiten führen zur entsprechenden Minderung des Anspruches auf Urlaubsentschädigung.
Entscheidungstexte
- 8 ObA 268/94
Entscheidungstext OGH 31.08.1994 8 ObA 268/94
- 8 ObA 215/96
Entscheidungstext OGH 14.03.1996 8 ObA 215/96
Gegenteilig; Beisatz: Diese Entscheidung hat den Umstand, dass der Urlaubsanspruch zu Beginn des neuen (zweiten und weiteren) Urlaubsjahres im vollen Ausmaß gemäß § 2 Abs 2 zweiter Satz UrlG entsteht, außer acht gelassen. Es gibt keinen Grund dafür, dass ein bereits entstandener Urlaubsanspruch durch einen nachfolgenden längeren Krankenstand während dieses Urlaubsjahres gekürzt wird. (T1)
- 2 Ob 2268/96k
Entscheidungstext OGH 19.09.1996 2 Ob 2268/96k
Auch; Beisatz: Dieser Judikatur ist allerdings durch Art III Z 1 SRÄG 1995 nunmehr der Boden entzogen. (T2)
- 9 ObA 2299/96w
Entscheidungstext OGH 15.01.1997 9 ObA 2299/96w
Gegenteilig
- 9 ObA 2305/96b
Entscheidungstext OGH 05.03.1997 9 ObA 2305/96b
Gegenteilig; Beis wie T1
- 8 ObA 273/97y
Entscheidungstext OGH 22.12.1997 8 ObA 273/97y
Gegenteilig; Beis wie T1; Beis wie T2
- 9 ObA 219/01y
Entscheidungstext OGH 05.09.2001 9 ObA 219/01y
Gegenteilig; Beis wie T2; Beisatz: Seit der Änderung des § 2 Abs 2 UrlG durch Art III SRÄG 1995 ist die Rechtsprechung dahin einheitlich, dass auf Grund des nunmehr angeordneten Analogieverbotes eine Verkürzung des Urlaubsanspruches durch entgeltfreie Zeiten nicht stattfindet. (T3)
- 8 ObA 23/09d
Entscheidungstext OGH 29.09.2009 8 ObA 23/09d
Gegenteilig; Veröff: SZ 2009/128
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0077046
Zuletzt aktualisiert am
03.05.2013
Dokumentnummer
JJR_19940831_OGH0002_008OBA00268_9400000_003