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Rechtssatz RS0077071×

Rechtssatz RS0077071

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0077071

Entscheidungsdatum

29.01.2002

Rechtssatz

Wird mit der treuhändigen Übertragung von Verwertungsrechten nach Paragraph 74, Absatz eins, UrhG dem Erwerber auch das Recht eingeräumt, das in Paragraph 74, Absatz 3, UrhG normierte Recht auf Namensnennung gleichfalls treuhändig in seinem (des Überträgers) Interesse wahrzunehmen, kann bei Wahrnehmung durch den Erwerber von einer dem österreichischen Recht fremden "gewillkürten Prozeßstandschaft" - im Sinne der bloßen Abtretung des Prozeßführungsrechtes ohne Bestehen materiell-rechtlicher Beziehungen - keine Rede sein.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 341/86
    Entscheidungstext OGH 16.09.1986 4 Ob 341/86
    Veröff: SZ 59/152 = MR 1986 H5,18 = ÖBl 1987,53
  • 4 Ob 142/93
    Entscheidungstext OGH 21.09.1993 4 Ob 142/93
  • 4 Ob 93/01g
    Entscheidungstext OGH 24.04.2001 4 Ob 93/01g
    Ähnlich
  • 4 Ob 279/01k
    Entscheidungstext OGH 29.01.2002 4 Ob 279/01k
    Vgl auch; Beisatz: Eine gewillkürte Prozessstandschaft ist im österreichischen Prozessrecht unzulässig. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0077071

Dokumentnummer

JJR_19860916_OGH0002_0040OB00341_8600000_003