Rechtssatz RS0077386
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0077386
Entscheidungsdatum
23.10.2020
Rechtssatz
Beherrschender Einfluss kommt einem Minderheitsgesellschafter einer GmbH nur dann zu, wenn ihm durch Festlegung höherer Quoten für im Rahmen der Unternehmensführung wesentliche, andere als die ohnehin nach dem Gesetz nur mit qualifizierter Mehrheit zu beschließenden Angelegenheiten eine Sperrminorität eingeräumt wird. (§ 48 ASGG).Beherrschender Einfluss kommt einem Minderheitsgesellschafter einer GmbH nur dann zu, wenn ihm durch Festlegung höherer Quoten für im Rahmen der Unternehmensführung wesentliche, andere als die ohnehin nach dem Gesetz nur mit qualifizierter Mehrheit zu beschließenden Angelegenheiten eine Sperrminorität eingeräumt wird. (Paragraph 48, ASGG).
Entscheidungstexte
- 9 ObS 21/91
Entscheidungstext OGH 15.01.1992 9 ObS 21/91
Veröff: EvBl 1992/104 S 451 = WBl 1992,236 = RdW 1992,249
- 8 ObS 249/00a
Entscheidungstext OGH 26.04.2001 8 ObS 249/00a
- 8 ObS 6/07a
Entscheidungstext OGH 22.02.2007 8 ObS 6/07a
- 8 ObS 9/09w
Entscheidungstext OGH 27.08.2009 8 ObS 9/09w
Auch
- 8 ObS 5/19x
Entscheidungstext OGH 27.06.2019 8 ObS 5/19x
- 8 ObS 5/20y
Entscheidungstext OGH 23.10.2020 8 ObS 5/20y
Beisatz: Hier: Keine über die bereits gesetzlich vorgesehen Befugnisse hinausgehende Einflussmöglichkeit eines Kommanditisten, bei einem Gesellschaftsvertrag, nach dem ein Gesellschafterbeschluss mit - sein Stimmrecht umfassender - Zweidrittelmehrheit für als Grundlagengeschäfte und ungewöhnliche Geschäfte (RS0061850) zu qualifizierende Maßnahmen erforderlich ist. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0077386
Zuletzt aktualisiert am
18.01.2021
Dokumentnummer
JJR_19920115_OGH0002_009OBS00021_9100000_001