Rechtssatz RS0077806
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0077806
Entscheidungsdatum
29.01.2019
Rechtssatz
Beim Verwarnungsschreiben sind dieselben Grundsätze zu beachten, die bei einer privaten Veröffentlichung einer in einem Verfahren wegen unlauteren Wettbewerbs ergangenen gerichtlichen Entscheidung gelten, bei welcher den Parteien kein schrankenloses Recht auf Verbreitung des Inhaltes zukommt.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 308/76
Entscheidungstext OGH 06.04.1976 4 Ob 308/76
- 4 Ob 248/05g
Entscheidungstext OGH 20.04.2006 4 Ob 248/05g
Auch
- 4 Ob 175/06y
Entscheidungstext OGH 17.10.2006 4 Ob 175/06y
Auch; Beisatz: Die Unzulässigkeit kann sich im Einzelfall aus § 1 UWG oder aus dem allgemeinen Schikaneverbot des § 1295 Abs 2 ABGB ergeben. (T1)
- 4 Ob 82/17p
Entscheidungstext OGH 30.05.2017 4 Ob 82/17p
Auch; Beis wie T1
- 4 Ob 12/18w
Entscheidungstext OGH 19.04.2018 4 Ob 12/18w
Auch; Beis wie T1; Beisatz: Als sonstige, Unlauterkeit begründende Umstände kommt insbesondere das Anschwärzen des Mitbewerbs bei der Abwerbung von Kunden in Betracht. (T2)
- 4 Ob 119/18f
Entscheidungstext OGH 29.01.2019 4 Ob 119/18f
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0077806
Zuletzt aktualisiert am
25.03.2019
Dokumentnummer
JJR_19760406_OGH0002_0040OB00308_7600000_001