Rechtssatz RS0081000
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0081000
Geschäftszahl
7Ob4/77; 7Ob14/77; 7Ob52/82; 7Ob55/83; 7Ob38/86; 7Ob39/87; 7Ob6/90
Entscheidungsdatum
08.03.1990
Rechtssatz
Anders als in der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung befreit die vorsätzliche Verletzung der Aufklärungspflicht durch den Versicherten den Kaskoversicherer von seiner Leistungsfreiheit selbst dann, wenn die Obliegenheitsverletzung keinen Einfluß auf die Feststellung oder den Umfang der von ihm zu erbringenden Leistungen gehabt hat.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 4/77
Entscheidungstext OGH 03.03.1977 7 Ob 4/77
Veröff: SZ 50/37
- 7 Ob 14/77
Entscheidungstext OGH 03.03.1977 7 Ob 14/77
Auch; Veröff: ZVR 1978/133 S 194
- 7 Ob 52/82
Entscheidungstext OGH 14.10.1982 7 Ob 52/82
Veröff: ZVR 1983/348 S 378
- 7 Ob 55/83
Entscheidungstext OGH 08.03.1984 7 Ob 55/83
Veröff: VersR 1985,252 = ZVR 1985/34 S 55
- 7 Ob 38/86
Entscheidungstext OGH 11.09.1986 7 Ob 38/86
- 7 Ob 39/87
Entscheidungstext OGH 09.07.1987 7 Ob 39/87
Vgl auch; Veröff: SZ 60/139 = VersRdSch 1988,28 = RdW 1988,199 = ZVR 1988/78 S 180
- 7 Ob 6/90
Entscheidungstext OGH 08.03.1990 7 Ob 6/90
Auch; Beisatz: Bei Feststellung einer vorsätzlichen Obliegenheitsverletzung tritt bedingungslos Leistungsfreiheit des Versicherers ein, ohne daß es einer Prüfung der Kausalität der Obliegenschaftsverletzung für das Bestehen und das Maß der Leistungspflicht des Versicherers bedürfte. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0081000
Dokumentnummer
JJR_19770303_OGH0002_0070OB00004_7700000_001