Rechtssatz RS0082173
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0082173
Entscheidungsdatum
21.11.2018
Norm
AUVB 1965 Art8 II 1 litb
Rechtssatz
Wird eine dauernde Invalidität innerhalb eines Jahres vom Unfalltag an festgestellt und wird vom Versicherer, ohne von seinem Recht der Neufeststellung Gebrauch zu machen, die Versicherungsleistung erbracht, kann der Versicherungsnehmer bei Verschlechterung des Leidenszustandes keine Nachforderung stellen.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 44/89
Entscheidungstext OGH 30.11.1989 7 Ob 44/89
Veröff: SZ 62/188 = VersR 1990,1140 = VersRdSch 1990,275
- 7 Ob 63/07a
Entscheidungstext OGH 30.05.2007 7 Ob 63/07a
Auch; Beisatz: Auch die in Art 7.7 AUVB 1995 genannte Vierjahresfrist ist insofern eine Ausschlussfrist, weil ein allenfalls von der Erstbemessung abweichender Invaliditätsgrad nur dann zu bemessen und zu berücksichtigen ist, wenn dies bis zu vier Jahre ab dem Unfalltag vom Versicherten oder den Versicherer begehrt wird. (T1)
- 7 Ob 117/15d
Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 117/15d
Auch; Beis ähnlich wie T1
- 7 Ob 47/16m
Entscheidungstext OGH 06.04.2016 7 Ob 47/16m
Auch; Beis wie T1
- 7 Ob 173/18v
Entscheidungstext OGH 21.11.2018 7 Ob 173/18v
Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Eine (weitere) Neubemessung für einen Zeitpunkt nach Fristablauf ist ausgeschlossen (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0082173
Zuletzt aktualisiert am
14.01.2019
Dokumentnummer
JJR_19891130_OGH0002_0070OB00044_8900000_001