Rechtssatz RS0082301
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0082301
Entscheidungsdatum
18.11.2003
Rechtssatz
Werden Wasserbenutzungsrecht wie üblich im wasserrechtsbehördlichen Bewilligungsbescheid mit selbständigen ortsfesten Anlagen oder mit Liegenschaften "verbunden", dann bilden sie einen Teil der Sache.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 43/92
Entscheidungstext OGH 19.10.1993 1 Ob 43/92
Veröff: SZ 66/129
- 1 Ob 54/99v
Entscheidungstext OGH 22.10.1999 1 Ob 54/99v
Beisatz: Hier: Die dem Zweitbeklagten erteilte Wasserbenutzungsbewilligung stellt dessen persönliches, mit der Liegenschaft nicht verbundenes Recht dar. (T1)
- 1 Ob 300/01a
Entscheidungstext OGH 29.01.2002 1 Ob 300/01a
Vgl auch; Beisatz: Die in Anbetracht des angestrebten Wasserbezugs aus einer Wasserbenutzungsanlage im Sinne des WRG erforderliche wasserrechtliche Bewilligung gemäß §9 WRG stellt die Voraussetzung für den(Fort-)Bestand einer Dienstbarkeit dar. (T2)
- 1 Ob 160/03s
Entscheidungstext OGH 18.11.2003 1 Ob 160/03s
Vgl; Beisatz: Hier: Im Falle der persönlichen Berechtigung der wasserberechtigten Person erlischt das Wasserbenutzungsrecht aber gemäß §27 Abs1 litc WRG bei dessen Tod. In solchen Fällen tritt der Rechtsnachfolger nicht in das Wasserbenutzungsrecht ein. (T3); Veröff: SZ 2003/147
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0082301
Dokumentnummer
JJR_19931019_OGH0002_0010OB00043_9200000_005