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Rechtssatz RS0083521×

Rechtssatz RS0083521

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0083521

Entscheidungsdatum

14.07.2026

Rechtssatz

Eine (vermeintlich) nicht gesetzeskonforme Jahresabrechnung des Wohnungseigentumsverwalters berechtigt den Wohnungseigentümer nicht zum Zurückbehalten fälliger Akontozahlungen für Betriebskosten.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 41/90
    Entscheidungstext OGH 28.08.1990 5 Ob 41/90
    Veröff: WoBl 1992,41 (Call)
  • 5 Ob 11/93
    Entscheidungstext OGH 19.01.1993 5 Ob 11/93
  • 5 Ob 111/97b
    Entscheidungstext OGH 10.02.1998 5 Ob 111/97b
    Vgl auch
  • 5 Ob 328/99t
    Entscheidungstext OGH 21.12.1999 5 Ob 328/99t
    Vgl auch; Beisatz: Die ihm zur Abdeckung von Liegenschaftsaufwendungen vorgeschriebenen Akonto-Zahlungen zu leisten, besteht unabhängig davon, ob der Verwalter seiner Rechnungslegungspflicht nachgekommen ist. (T1)
    Beisatz: Nach dem Zweck des Wohnungseigentumsvertrages ist sogar anzunehmen, dass die Wohnungseigentümer schlüssig darauf verzichten, gegen Akontovorschreibungen zur Abdeckung der in § 17 Abs 1 Z 2 WEG genannten Ausgaben mit eigenen Ansprüchen gegenüber der Wohnungseigentümergemeinschaft aufzurechnen, möge es sich dabei auch um Ansprüche auf Grund von Guthaben aus früheren Abrechnungsperioden oder um Ansprüche handeln, die in § 1035 oder § 1042 ABGB ihren Entstehungsgrund haben. (T2)
    Beisatz: Die fälligen Akonto-Zahlungen können auch noch dann eingehoben werden, wenn die Aufwendungen, für die sie vorgeschrieben wurden, bereits abgerechnet sind, jedoch Streit darüber besteht, ob die Abrechnung ordnungsgemäß, vollständig oder richtig ist. (T3)
  • 5 Ob 103/00h
    Entscheidungstext OGH 24.10.2000 5 Ob 103/00h
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T3; Beisatz: Bedenken gegen die Richtigkeit einer Abrechnung vermögen nicht, die Fälligkeit laufender Betriebskostenvorschreibungen zu verhindern. Die Unschlüssigkeit einer Abrechnung vermag nicht, die Schlüssigkeit einer Vorschreibung in Frage zu stellen. (T4)
  • 5 Ob 171/02m
    Entscheidungstext OGH 05.11.2002 5 Ob 171/02m
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T3; Veröff: SZ 2002/148
  • 5 Ob 187/12d
    Entscheidungstext OGH 17.12.2012 5 Ob 187/12d
    Auch; Auch Beis wie T1; Auch Beis wie T3
  • 5 Ob 144/15k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 5 Ob 144/15k
  • 20 Ds 3/17x
    Entscheidungstext OGH 25.04.2017 20 Ds 3/17x
    Auch
  • 5 Ob 158/19z
    Entscheidungstext OGH 22.10.2019 5 Ob 158/19z
    Beis wie T1
  • 5 Ob 25/22w
    Entscheidungstext OGH 03.03.2022 5 Ob 25/22w
  • 5 Ob 201/23d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.12.2023 5 Ob 201/23d
  • 5 Ob 194/24a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 30.01.2025 5 Ob 194/24a
    vgl; Beisatz wie T4
  • 5 Ob 11/25s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 03.06.2025 5 Ob 11/25s
    Beisatz wie T3
  • 5 Ob 122/25i
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 14.07.2026 5 Ob 122/25i
    Beisatz nur wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0083521

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.10.2026

Dokumentnummer

JJR_19900828_OGH0002_0050OB00041_9000000_001